Fotogalerie 2018

Herbstbasar der Nordhastedter LandFrauen - Rund um das Gemeindehaus am 07.10.2018

Buchabend in der Buchhandlung „Erlesenes“ in Heide am 12.09.2018

Zwanzig gut gelaunte Nordhastedter LandFrauen trafen sich an einem Mittwochabend nach Ladenschluss in der Buchhandlung „Erlesenes“ der Inhaberin Ulrike Steffensen in der Süderstraße in Heide, um einen spannenden, kurzweiligen Abend im Buchladen zu erleben.

Nach der Begrüßung durch Ulrike Steffensen, die die LandFrauen zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen Christiane Rathje und Maren Dreeßen empfing, durften erst einmal alle - gewappnet mit Sekt, Selters oder O-Saft und leckeren Knabbereien - durch den Laden stöbern. Hier findet man neben Büchern auch allerlei andere schöne Dinge wie Schreibwaren, Kalender, Deko, Taschen, Schmuck, Lesezeichen und vieles mehr.

Nachdem die LandFrauen bereits einige Schätze für sich gefunden hatten, ging es in den 1.Stock, wo sie eine Buchvorstellung durch eine Bandbreite von Büchern erwartete. Liebes- und Familiengeschichten, Krimis, Thriller; es war für jeden etwas dabei. Dabei merkte man Frau Steffensen und Frau Rathje, die sich vorbereitet hatten, um allen ein bunt gemischtes Programm anzubieten, die Liebe zum Buch an.

Zum Abschluss durften alle noch einmal die Ecken im Geschäft durchstöbern, für die am Anfang keine Zeit war und sich ihre Schätze sichern und mit nach Hause nehmen.

Es war ein rundum gelungener Abend in der Buchhandlung „Erlesenes“, der bestimmt in allen die Vorfreude auf die dunklere Jahreszeit geweckt hat, da dann ja wieder mehr Zeit zum Lesen ist.

Bericht: Yrsa Graeff

Podiumsdiskussion zum Thema „Telemedizin“ der KreisLandFrauen Dithmarschen in Meldorf am 10.09.2018

Welche Chancen bietet die Telemedizin besonders der Bevölkerung im ländlichen Raum?

Teilnehmer der Diskussionsrunde: Herr Dominik Völk vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familien und Senioren, Dr. Carsten Leffmann von der Ärztekammer Schl.-Holstein, Dr. Tiemann vom Rettungsdienst, Thomas Rampoldt und Ruth Mengel vom Ärztezentraum Büsum, ein niedergelassener Arzt sowie Dr. Anke Lasserre vom WKK und Matthias Ballweg, Stadtwerke NMS.

 

Besichtigung  neues Projekt " Forellenhof "  in Arkebek am 22.08.2018

Mehrere Zeitungsartikel über die Veränderungen auf dem Gelände des ehemaligen Kinderferiendorfes Forellenhof weckten in uns den Wunsch, sich dort einmal umzuschauen. Die neue Besitzerin, Frau Gonda Hinrichs, lud uns daraufhin zu einem abendlichen Rundgang über die Anlage ein und aufgrund der großen Nachfrage wurde es sogar notwendig, einen zweiten Termin anzusetzen.

Vor etwa vier Jahren hat Frau Hinrichs, gebürtige Meldorferin und Inhaberin einer Firma für Filmkulissenbau, die Anlage übernommen und seitdem dort zahlreiche Veränderungen und Sanierungen vorgenommen. Fertiggestellt sind inzwischen u.a. die vier kleinen Ferienhäuser, die man von der Straße aus sehen kann. Wir durften zwei von ihnen besichtigen und waren begeistert von der hübschen und gemütlichen Inneneinrichtung. Von den Terrassen aus hat man Zugang zu einer großen Wiese vor den Häusern, geeignet für z.B. Ballspiele jeder Art.

In den Fünfzigerjahren hatte der Inhaber der Eisengießerei Heide, Friedrich Köster, auf dem Gelände des Forellenhofes ein Wellenhallenbad zum Testen der von ihm entwickelten Wellenmaschine errichtet. Inzwischen ist das nur noch Erinnerung und aus dem Hallenbad ist ein großer Swimmingpool mit gemütlichen Sitzgruppen und Palmen am Beckenrand geworden. Durch den Abriss des Hallendaches wurde der Blick auf das dahinter liegende große, weiße Gebäude – jetzt ein Wohnhaus – frei gegeben. In einem Atelier können Künstlergruppen aktiv werden.

Unser Rundgang führte uns weiter über das großzügige Gelände, durch eine Ferienwohnung mit angrenzendem Obstgarten, an idyllischen Fischteichen vorbei durch Wiesen und Wald bis hin zu einem Karpfenteich am Ende des Anwesens. Überall waren Mirabellen- und Apfelbäume voller Früchte. Frau Hinrichs erzählte uns, dass früher die Küche auf dem Gelände vegetarisch ausgerichtet war und die Obstbäume zu diesem Zweck angepflanzt wurden.

Abschließend wurden wir von Frau Hinrichs durch den Küchenbereich in das renovierte ehemalige Restaurant geführt. Dort sind jetzt mehrere schöne große Räume mit einem offenen Kamin entstanden, die man für Feierlichkeiten, für Ausstellungen, Versammlungen, Events und anderes mehr anmieten kann. Bei einem Gläschen Sekt erfuhren wir von weiteren Plänen, die die rührige Besitzerin noch umsetzen möchte und wir konnten feststellen, dass es nicht an Ideen mangelt.

Wir danken Frau Hinrichs für die interessante Führung über den Forellenhof und wünschen ihr weiterhin viel Elan und Tatkraft für die Umsetzung ihrer Ideen!

 

Bericht: Hilke Metzger

Mehr Informationen auf folgender WebSeite

Forellenhof Riesewohld

Tagesausflug "Berg, Gut und Mühle" am 26.06.2018

Über 40 Nordhastedter LandFrauen starteten früh am Morgen zu ihrem diesjährigen Tagesausflug mit dem Bus in Richtung Hüttener Berge. Hier erwartete uns unsere bereits bekannte Gästeführerin Waltraut Czernitzki und versorgte uns während der Fahrt mit vielen interessanten Informationen und Anekdoten. Auf dem Aschberg besuchten wir das Bismarck-Denkmal und das Globetrotter-Hotel, dessen Aussichtsplattform leider nur einen nebeligen und wolkenverhangenen Blick auf die hügelige Umgebung zuließ und man die in der Nähe liegende Schlei nur erahnen konnte. Dabei war doch strahlender Sonnenschein angekündigt. Weiter ging die Fahrt Richtung Rieseby in Schwansen. Hier erkundeten wir eine der schönsten Windmühlen Norddeutschlands, die Holländermühle Anna.  Dieses 1997 restaurierte Heimatmuseum bildet mit der Alten Sägerei, dem Backhaus, dem Bienenhaus und dem Atelier im Mühlenhaus ein sehenswertes Ensemble, dass  ehrenamtlich geführt wird. Im Atelier konnten wir bei einer Tasse Tee herrlich stöbern und shoppen und im romantischen Garten die Seele baumeln lassen.  Zum Mittagessen fuhren wir bei inzwischen strahlendem Sonnenschein weiter zum Gut Sophienhof mit Heuherberge, Fußballgolf und Swin-Golf ( hier wird nach ähnlichen Regeln wie beim klassischen Golf gespielt, jedoch mit nur einem Schläger). Nach einem umfangreichen Grillbuffet und einer kurzen Erklärung zum Swingolf gab es dann eine kurze Rast in der Heuherberge.

An unserem letzten Ziel der Reise in Schönhagen nutzten wir das herrliche Wetter zu einem Strandspaziergang und beendeten unseren schönen Tagesausflug in einem gemütlichen Hofcafe auf Hof Schwansen in Schönhagen. Obwohl noch satt vom Mittagessen konnten wir die leckeren Torten einfach nicht stehen lassen. 

Mit vielen schönen Eindrücken und Gesprächen machten wir uns auf den Heimweg.

 

Bericht: Gudrun Günther

Rundfahrt über den Ohlsdorfer Friedhof mit dem Fahrrad und mit dem Bus am 06.06.2018

Am Mittwoch, den 6. Juni trafen wir Landfrauen uns zu unserer diesjährigen Halbtagestour, um mit dem Bus nach Hamburg zu fahren. Nachdem unsere Fahrräder verladen waren, starteten wir bei strahlendem Sonnenschein in Richtung Ohlsdorfer Friedhof. Dort angekommen wurden wir von vier Gästeführern erwartet. Wir wurden in drei Fahrradgruppen aufgeteilt. Eine vierte Gruppe fuhr mit dem Bus zur Besichtigung über den Friedhof. 

Der Ohlsdorfer Friedhof wurde 1877 eröffnet und erinnert durch seinen alten Baumbestand eher an einen sehr gut gepflegten Park. Er ist mit seinen 388 Hektar der größte Parkfriedhof der Welt. Hier kann jeder bestattet werden, egal welche Nationalität oder Konfession er hat. In 12 Kapellen können die Trauerfeiern abgehalten werden. Die Grabstellen, zu 75% Urnengräber, werden auf 25 Jahre gekauft. Natürlich konnte nicht alles besichtigt werden, aber von einigen berühmten Persönlichkeiten, wie Helmut und Loki Schmidt, Hans Albers, Henry Vahl, Edgar Bessen, Fam. Hagenbeck, um nur einige zu nennen, haben wir die Gräber besucht.

Der Friedhof besitzt auch verschiedene Themengräber. Es befinden sich hier 16 Mausoleen. Davon sind sechs in Familienbesitz und für neun gibt es Patenschaften. Das größte und beeindruckendste Mausoleum ist das von Klausmartin Kretschmer. Mit einer Fläche von 300 Quadratmeter ist es das größte Mausoleum in Nordeuropa. Erbaut hatte es die reiche Hamburger Kaufmannsfamilie Schöder im Jahr 1906. Nach dem ersten Weltkrieg verlor die Familie an Einfluss und zum Erhalt des Bauwerkes fehlte das Geld. So suchte man nach einem Sponsor, der den Erhalt des Mausoleums sichern konnte. 2009 erwarb Kretschmer, ehemaliger Besitzer der Roten Flora, ein Nutzungsrecht für 100 Jahre. Nach wie vor ist es stark renovierungsbedürftig.

Auf unserer Fahrt passierten wir weiter den Anonymen Urnenhain, die Paaranlagen und kamen am Garten der Frauen vorbei. Dieser Garten ist eine Gedenkstätte des Vereins „Garten der Frauen e.V.“, die sich auf dem Friedhof befindet und in der an Frauen, die in der Hamburger Geschichte bedeutend waren, erinnert wird.

Nach ca. 2 Stunden trafen sich alle Gruppen am Busparkplatz wieder. Dort erwartete uns ein leckeres Büffet mit selbstgebackenen Kuchen unserer Landfrauen. Gut gestärkt machten wir uns dann wieder auf den Heimweg.

Kirsten Klatt

LandFrauen Nordhastedt beteiligen sich erneut am Internationalen Tag der Milch am 01.06.2018

Nordhastedter Kindergartenkinder zu Besuch auf dem Hof der Landfrau Brigitte Claußen in Nordhastedt-Bennewohld“

 

Am internationalen Tag der Milch, der vom Bauernverband gesponsert wurde, besuchte der Kindergarten Nordhastedt den Bauernhof der Familie Claußen. Die Nordhasteder Landfrauen hatten sie zu einem gesunden Frühstück und zur Hofbesichtigung eingeladen.

Dreißig Vorschulkinder machten sich früh morgens zu Fuß auf den Weg, um den Claußenhof zu erkunden. Die erste Station war der große Kuhstall, ein Liegeboxen-Laufstall, wo jede Kuh ihren Fress- und Schlafplatz findet. Hier guckten sich die Kinder den Melkstand an, in dem die Kühe zweimal täglich gemolken werden, und den Tankraum, wo die Milch bis zur Abholung durch die Meierei gut gekühlt wird. Alles wurde den Kindern genauestens erklärt. Auch, dass es ohne Computer nicht mehr geht. Alle Daten der Tiere werden darauf festgehalten. Die Kinder waren sehr interessiert. Sie stellten viele Fragen, z.B. „Hat jede Kuh einen Mann?“

Danach ging es in den Kälberstall. Hier durften die Kinder die Tiere streicheln und füttern, immer begleitet vom Hofhund Coco. Zuerst wurde die frische Vollmilch an die Kälber verfüttert, dann wurden Schrot, Silage und Heu in die Tröge verteilt. In der Abkalbebox konnten die Kinder ein frisch geborenes Kälbchen mit seiner Mutter bewundern.

Für die erste Pause hatten die Landfrauen ein sehr leckeres, gesundes Frühstück vorbereitet. Es gab viele Leckereien, wie Quarkspeise mit Obstsalat und Erdbeeren, frische Brötchen mit selbstgemachter Marmelade und mildem Käse, den die Feinkäserei Sarzbüttel spendiert hatte. Dazu gab es Müsli, Cornflakes und natürlich Milch, die auch gerne mit Kakao getrunken wurde.

Gut gestärkt ging es dann am Gartenteich vorbei, wo die Fische noch gefüttert wurden, wieder zu den Kühen. Diese durften jetzt den Stall verlassen und alle konnten beobachten, wie die Tiere freudig aufgeregt zur Wiese rannten, um den Tag im Freien zu verbringen.

Danach ging es ins Stroh. Familie Claußen hatte eine Art Stroh-Tobehalle aufgebaut. Hier konnten die Kleinen nach Herzenslust klettern und spielen. Am Ende des Vormittages wurde noch gemeinsam gesungen und der Dank galt der Familie Claußen und den Nordhastedter Landfrauen für den tollen Ausflug. Fröhlich machten sich die Kinder, ausgestattet mit vom Bauernverband gestifteten Luftballons und Malbüchern, auf den Nachhauseweg.

Kirsten Klatt und Brigitte Claußen

LF Wanderung in Burg "Rund um das Paradiestal" am 09.05.2018

Unser Begleiter, Gerhard Staack, führte uns bei allerschönstem Maiwetter auf idyllischen Wegen bergauf und bergab durch Wald und Flur. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten gab es jeweils kleine Erläuterungen. Wir passierten das Burger Waldmuseum mit seinem 21 m hohen Aussichtsturm, den Waldkindergarten und die Streuobstwiese, hörten die Geschichte des Gasthauses im Paradiestal, liefen am Mühlenteich vorbei und den Klevhang entlang. Hier genossen wir die wundervolle Aussicht ins weite Land und fühlten uns, als wären wir nicht in Dithmarschen, sondern im Weserbergland unterwegs. Ein besonderes Erlebnis war die Begegnung mit einer Blindschleiche, die sich vor uns über den Weg schlängelte! 

Nächste Station auf unserem Weg war die Petri-Kirche und das älteste Haus in Burg mit dem " Lütten-Cafe " im Kutscherhaus. Den Bökelnburgwall mit dem Friedhof in der Mitte umrundeten wir einmal und hörten die gruselige Geschichte von Graf Rudolf und seiner Gattin Walburga, die von Dithmarscher Bauern durch eine List überwältigt und getötet wurden. An der Waldbühne vorbei ging es dann überwiegend bergauf durch waldiges Gebiet zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Fast drei Stunden waren wir unterwegs gewesen, länger als geplant, und freuten uns jetzt alle auf Kaffee, Kuchen und Eisbecher im Burger Fährhaus. Weil das Wetter so  schön war, konnten wir draußen auf der Terrasse sitzen und die vorbeifahrenden Schiffe auf dem Kanal beobachten. Wir danken Gerhard Staack für die Ausarbeitung dieser schönen Wandertour.

LF Versammlung am 23.04.2018   Thomas  Giesenhagen stellt sein Buch "Dithmarschen unterm Dannebrog" vor

Der Autor Thomas Giesenhagen führte uns durch die interessante Orts- und Gebäudegeschichte von Meldorf und Nordhastedt, neue Erkenntnisse zu berühmten Dithmarscher Persönlichkeiten ergänzten seinen Vortrag.  

Bei der Aufstellung seiner eigenen Familienchronik fand Thomas Giesenhagen seine eigenen Wurzeln in Nordhastedt. Daraus entstand ein Buch, das die Lebensgeschichte des Kirchspielsvogt Johann Harders von 1748 bis 1826 erzählt. Dabei erforschte er auch die Orts- und Gebäudegeschichte von Meldorf und Nordhastedt.

Thomas Giesenhagen nahm die Nordhastedter Landfrauen mit auf eine Reise in die Vergangenheit von Nordhastedt. Die Reise begann 1750 als König Christian über Holstein regierte und der noch unbekannte Johann Sebastian Bach „Die Kunst der Fuge“ komponierte. Damals hatte Nordhastedt nur 400 bis 420 Einwohner. 

Ein großes Problem, eine Urkatastrophe wie Thomas Giesenhagen schreibt, war ein Brand, der am Pfingstmontag 1741 neun Gebäude zerstörte: die Katharinen-Kirche, das Pastorat, die Schule, ein Backhaus und fünf Scheunen. Während die anderen Gebäude recht zügig wieder aufgebaut wurden, wurde die Kirche zum Problemfall. Aus Geldmangel musste man auf einen Neubau verzichten und man entschied sich 1747 zu einer kostengünstigeren, aber langwierigen Reparatur, die erst 1779 abgeschlossen wurde. 

Als Napoleon 1805 die Kontinentalsperre erließ, löste er eine Wirtschaftskrise und damit auch ein Alkoholproblem aus. Auch in Nordhastedt war dieses ein Problem. Denn feiern konnte man schon damals. Dieses wurde sogar im Kirchenbuch festgehalten. Um den Sorgen zu entfliehen, feierte man 3 Sonntage die „Nöt-Feier“ zum Tanzen und „Saufen“. Das Bier lieferte die hiesige Brauerei. Die vielen Gaststätten waren noch lange Zeugen dieser schweren Zeit. Aus diesem Grund entstand 1830 der Mäßigkeitsverein, der das Alkoholproblem bekämpfen sollte.

Die Reise in die Vergangenheit endete mit einer Bilderreise durch das Dorf: Alte Ansichten von Gebäuden, die es heute nicht mehr gibt und Straßenzüge die man doch teilweise noch erkennen konnte.

Bericht: Dagmar Mittenzwei

Besichtigung Fachhochschule Westküste in Heide am 18.04.2018

Nun wissen wir endlich, was sich hinter den Gebäuden der Fachhochschule verbirgt – kaum jemand von uns war bisher dort und so nahmen unsere Landfrauen das Angebot gern an, sich dort einmal umzusehen und zu informieren.

Der Pressesprecher und Leiter der Öffentlichkeitsarbeit Carsten Friede begrüßte uns an der Informationstafel im Innenhof und erläuterte zunächst anhand des Gebäudeplanes die verschiedenen Häuser und ihre Funktionen. Anschließend wurde uns das Projekt „Bonni-Rob“ vorgestellt. Dabei handelt es sich um die Entwicklung eines Roboters zur Unkrauterkennung bei gleichzeitiger Unkrautvernichtung auf landwirtschaftlichen Feldern. In Zusammenarbeit mit dem BioWesthof in Friedrichsgabekoog wird bereits seit einigen Jahren daran gearbeitet, eine intelligente Maschine zu bauen, die in der Lage sein wird, Unkraut von z.B. Möhren zu unterscheiden. Ist das unerwünschte Kraut entdeckt, soll es unschädlich gemacht werden. Wie dies ablaufen wird, ist noch nicht entschieden – es wird über verschiedene Methoden nachgedacht, z.B. durch Niederpressen der Pflanze in den Boden, durch Hitze mit einer Flamme oder auch durch Laserstrahl. Wenn die Maschine einmal fertig sein wird, kann sie helfen, den Einsatz von Herbiziden und Fungiziden unnötig zu machen. Der Prototyp ist noch relativ groß und schwer, später sollen kleinere Maschinen selbsttätig über die Felder fahren können und dabei schnell und genau arbeiten.

Unsere nächste Station war ein Hörsaal, wo wir - versorgt mit Kaltgetränken und Kaffee - Platz nahmen. In einem Powerpoint-Vortrag wurde uns die Fachhochschule vorgestellt. Wir erfuhren, dass zur Zeit ca. 1900 Studierende dort gemeldet sind und damit die Einrichtung so gut wie ausgelastet ist. 170 Mitarbeiter sind für die Studenten tätig. Es werden die Fachrichtungen Wirtschaft und Technik für Bachelor- und für Masterstudium angeboten. Besonders nachgefragt ist der Studiengang Tourismus-Management, der auch als Online-Studium absolviert werden kann. Ein Großteil der Studenten kommt aus der näheren Umgebung und wird auch später dort beschäftigt sein. Mit einer Partner-Hochschule in China wird eng zusammengearbeitet und somit ein Austausch der Studierenden ermöglicht.

Im Projekt Crazy Car bauen die Studenten zusammen mit Schülern aus der Umgebung autonome Modellautos. Im Rahmen eines Wettbewerbes werden teils sehr ungewöhnliche und witzige Autos entwickelt und bei einem Rennen die jeweiligen Sieger ermittelt. Ein weiteres Projekt wird in Wacken durchgeführt, wo Besucherbefragungen durchgeführt werden, Event-Konzepte entwickelt und das touristische Umfeld überarbeitet wird.

Nach Beantwortung zahlreicher Fragen aus unseren Reihen bedankten wir uns bei Herrn Friede mit einer kleinen Geldspende, die für ein beliebiges Projekt an der Fachhochschule gedacht ist, für den interessanten und informativen Nachmittag. 

Krokusblütenfest/Frauenfrühstück im Gemeindehaus Nordhastedt am 24.03.2018

Am 24.03.2018 wurde im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Nordhastedt der Frühstückstisch vom Vorstand der LandFrauen reichlich gedeckt. Bei schönem Sonnenschein und vielen blühenden Krokussen rund um das Gemeindehaus und die Kirche machten sich 52 LandFrauen auf, um mit einer kleinen Andacht in der Kirche und anschließendem Frühstück im Gemeindehaus den Samstag gut zu starten. Die Begrüßung erfolgte durch Kirsten Klatt. Sie machte auf den tollen Verkaufsstand mit selbst gemachten Osterdeko-Artikeln aufmerksam, der im Anschluss schnell leergekauft wurde. Beim Frühstück wurden alle Wünsche erfüllt, von Rührei, Wurst- und Käseplatte, Rohkost mit Dip, Fisch, Tomate-Mozzarella, Nachtisch, Kaffee, Sekt, Wasser und Saft war alles dabei. Bewusst ohne Referenten wurde diese Veranstaltung genutzt, um sich ausführlich mit seinen Tischnachbarn und Gegenüber zu unterhalten. Die Verabschiedung wurde von Marion Schwenn vorgenommen. Alle LandFrauen schlossen die Versammlung mit dem plattdeutschen Lied "Lütt Matten de Has".

Frühjahrs-Modenschau bei GINA LAURA am 14.03.2018

Was gibt es Neues auf dem Modemarkt? Welche Farben und Schnitte stehen mir? Wie passen die Sachen zusammen? Wie bindet man einen Schal? Diese und viele andere Fragen wurden bei einer extra für unseren Verein veranstalteten Modenschau in den Geschäftsräumen von Gina Laura in der Friedrichstraße in Heide umfassend beantwortet.  

Drei Landfrauen-Models aus unserem Verein – Christa, Telse und Gudrun - präsentierten uns auf dem roten Teppich gekonnt die neue Frühjahrsmode. Kleidung für jede Figur, frische und zarte Frühlingsfarben, pflegeleichte Stoffe und eine lockere, fröhliche Moderation sorgten bei einem Gläschen Sekt und kleinen Snacks für Wohlfühlatmosphäre.

Anschließend durften wir nach Herzenslust stöbern, anprobieren und mit einem Osterrabatt einkaufen, unterstützt vom kompetenten und engagierten GINA-LAURA-Team . Alle Umkleidekabinen waren besetzt und es gab immer ein großes Hallo, wenn der Vorhang aufgezogen wurde. Zum Abschluss des erlebnisreichen Abends bekam jede von uns eine Frühlingsblume und ein kleines Präsent überreicht.

 

Jahreshauptversammlung am 19.02.2018

49 Nordhastedter LandFrauen ließen es sich nicht nehmen, auf der Jahreshauptversammlung über die Geschicke ihres Vereins mitzubestimmen. Nach der Begrüßung durch Pia Lichtenthaeler vom Teamvorstand und einem kleinen Imbiss mit Würstchen und Kartoffelsalat begann der offizielle Teil der JHV.

 

Protokollführerin Dagmar Mittenzwei präsentierte das vergangene LandFrauenjahr mit vielen schönen Fotos und machte deutlich, wie aktiv und unternehmungslustig sich die LandFrauen in Bereichen wie Kultur, Bildung oder Gesundheit sowie auf vielen Informationsfahrten engagierten. 9 neue Mitglieder wurden begrüßt.

 

Der Bericht der Kassiererinnen Marion Schwenn und Inge Sell zeigte eine positive Bilanz und die gute Entwicklung des Vereins. Die Kassenprüferinnen Sylvia Hinz und Sabine Wiesner bestätigten den beiden Kassiererinnen eine fehlerfreie Führung der Bücher. Der Vorstand erhielt einstimmige Entlastung durch die Versammlung.

 

Sonja Karstens und Yrsa Graeff verlassen aus persönlichen Gründen den Teamvorstand. Sonja Karstens war zunächst als Beisitzerin und anschließend viele Jahre als Schriftführerin tätig. Durch ihre schnelle, umsichtige und zuverlässige Arbeitsweise war sie dem Vorstand eine große Unterstützung. Yrsa Graeff war als Beisitzerin insbesondere für die Pflege der Homepage verantwortlich und hat uns darüber hinaus bei vielen verschiedenen Aufgaben unterstützt. Wir danken den beiden für ihren jahrelangen, ehrenamtlichen Einsatz für unseren Landfrauenverein.

 

Dagmar Mittenzwei übernimmt die Aufgaben von Sonja Karstens und beendete deshalb ihre Tätigkeit als BezirksFrau. 

Ilsemarie Bartels wird nach 40-jähriger Tätigkeit als Bezirksfrau verabschiedet. Auch sie erhielten als Dank für ihre jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit jede ein Präsent und großen Beifall.

 

Zur neuen Beisitzerin wurde Brigitte Claußen gewählt, Sissel Breuer und Ellen Karstens wurden als neue Bezirksfrauen begrüßt.

 

Nach den Wahlen präsentierten Hilke Metzger und Nicole Schlüter das vielseitige Programm des neuen LandFrauenJahres und machten neugierig auf viele schöne Erlebnisse.

Herzlichen Dank und großen Applaus zum Abschied für die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im LandFrauenVerein Nordhastedt an die Schriftführerin Sonja Karstens und die Beisitzerin Yrsa Graeff sowie an die BezirksFrauen Ilsemarie Bartels und Dagmar Mittenzwei (von links)