Fotogalerie 2019

Nordhastedter Frunsbeer am 22.06.2019

-Halbtagestour- „Vom Gartenvirus befallen“ Gärten in den Kreisen Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde und Segeberg am 12.06.2019

Wer vom Gartenvirus befallen wird, der wird ihn nie wieder los! Diese leidvolle Erfahrung und ihre Auswirkungen haben wir in drei wundervollen Gärten zu sehen und zu spüren bekommen. Vorsicht Ansteckungsgefahr!  Erste Hilfe und eine medizinische Grundversorgung wurde bei Kaffee und Torte zwischendurch geleistet.

Begleitet hat uns Kathrin Kock, die uns schon von diversen anderen Fahrten bekannt ist. 

Halbtagesfahrt zum Botanischen Garten in Kiel am 20.05.2019

350 Jahre Botanischer Garten Kiel lockte über 40 Nordhastedter LandFrauen bei strahlendem Sonnenschein in die Landeshauptstadt Kiel, um dort auf dem Universitätsgelände die von der CAU wissenschaftlich angelegten Pflanzengemeinschaften und Lebensräume aus aller Welt zu erkunden und zu bestaunen.

Nach einem kurzen Fußmarsch vom Busparkplatz durch das parkähnlich angelegte Freigelände erreichten die Landfrauen die Gewächshäuser des Botanischen Gartens. Hier wurden sie in 2 Gruppen aufgeteilt und von zwei sehr erfahrenen Gartenexperten durch die Schaugewächshausanlage geführt. In sieben großen Gewächshäusern wird die Pflanzenwelt der tropischen Regenwälder, Nebelwälder und der trockenen Zonen Amerikas und Afrikas präsentiert. 

Im Tropenhaus schlug den Besuchern schwülwarme Luft entgegen, Orchideen, Lianen und große Bananenbäume ließen die Klimaverhältnisse nahe des Äquators erahnen. Im Nebelwaldhaus war die Luft etwas angenehmer, Baumfarne ragten die Wände hoch, zwischen Moosfarnen und Panamahutpalme erhielt man einen Eindruck von den heute stark gefährdeten Bergregenwaldregionen der Erde. Im Mediterranhaus sind alle Gewächse aus dem Mittelmeerraum und fernen Weltgegenden versammelt, u. a. Korkeiche, Johannisbrotbaum, Eukalyptus und Akazie aus Australien, Proteen aus Südafrika, Bäume und Sträucher aus Neuseeland und die im Winter blühenden Kamelien aus Asien. Beeindruckend waren auch die Pflanzen in den Aridhäusern Amerika und Afrika, u.a. Säulen- und Kugelkakteen, bizarre Opuntien, Lebende Steine sowie die weltberühmten rund 500 Jahre alten Butterbäume, die sich auch im Logo des Botanischen Gartens Kiel und im Eingangstor wiederfinden. Im letzten Haus des Rundganges, im Viktoria-Haus beeindruckten Schlingpflanzen aus Afrika, Amerika und Asien, die sich bis unters Dach emporziehen. Mächtige Pfeifenwinden gaukeln über dem Becken, in dem sich die Riesenseerose Victoria entfaltet. 

Nach einer sehr anschaulichen Reise durch mehrere Klimazonen brachte der Bus die Gruppe in das Gartenlokal „Zum Forsthaus“. Hier wurden alle nicht nur mit strahlendem Sonnenschein, sondern auch mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Nach einem kurzen Shopping-Stopp in der Innenstadt ging es zurück in die Heimat, mit dem Gefühl, dass der Nachmittag viel zu schnell vergangen ist und der nächste Ausflug in die Landeshauptstadt nicht so lange auf sich warten lassen sollte. 

Bericht: Gudrun Günther

Wanderung auf dem Klev in St. Michaelisdonn am 8. Mai 2019

Am 08.05.2019 starteten 24 Landfrauen vom Flugplatz Hopen in St. Michaelisdonn aus zu einer zweistündigen Wanderung. Vorbei am toll gelegenen Golfplatz ging es Richtung Bismarckstein. Dort angekommen erzählte uns Gerd Staack die Geschichte zu diesem Findling. Der Findling hat eine Länge von 3,50 Meter, einen Durchmesser von 2 Metern und ein Gewicht von 25 Tonnen.  Der Stein wurde zu Ehren des „Eisernen Kanzlers Otto von Bismarck“ auf dem Klev aufgestellt. Diesen Riesen- Findling den Hang hinaufzuziehen war ein großer Kraftakt. Auf eingeseiften Bohlen wurde der Stein mittels einer Handwinde zentimeterweise den Hang hinaufgezogen. Die Landfrauen genossen den tollen Ausblick in die Weite, wo früher eine Seenlandschaft vorhanden war. Weiter ging es zum „Goldsoot am Hoper Klev“. Dort angekommen las Gerd Staack die Sage zu diesem Brunnen vor, die die Landfrauen zum Schmunzeln brachte. Quer durch den Wald, über Stock und Stein, ging es dann zurück zum Flugplatz Hopen. Ein starker Anstieg, umgefallene Bäume, über die geklettert werden musste und auch Baumwurzeln konnte die Landfrauen nicht abschrecken, denn die Belohnung wartete im Cafe „Creativ“ in St. Michaelisdonn auf sie: Sahnetorte und Kaffee! Und auch der Wettergott hat es gut mit den Landfrauen gemeint, denn der Regen setzte erst ein, als alle Landfrauen im Auto saßen.   

Bericht:  Sonja Karstens

 

Osterfrühstück am 13. April 2019

Qi-Gong – Schnupperkurs am 30.03.2019

Nachdem Frau Hansen uns  2017  in ihrem Vortrag die chinesische Tradition von Bewegungsübungen und Meditation erläutert hat, konnten wir diese jetzt in 2 Stunden selbst ausprobieren.

 

Workshop "Frühlingskränze" am 12. und 14.03.2019

LFVersammlung am 07. März 2019 – 19:30 Uhr – „Als Landwirtin um die Welt“ Gaststätte „Zum Alten Bahnhof“ Nordhastedt

„Als Landwirtin um die Welt“

Vortrag von Kathrin Rehders, Bildungsreferentin beim LandFrauen-Landesverband am

Donnerstag, 7. März 2019 um 19.30 Uhr in der Gaststätte „Zum Alten Bahnhof“ in Nordhastedt

In einem eindrucksvollen Bildervortrag berichtete Frau Rehders von ihren Erlebnissen auf den Reisen nach Afrika, Europa, Nord- und Südamerika. Dabei hat sie jeweils für Kost und Logis auf landwirtschaftlichen Betrieben gearbeitet. Insgesamt war sie

7 Monate in 

6 Ländern unterwegs, hat 

5 unterschiedliche Sprachen auf den 

4 Kontinenten gelernt und gesprochen, 

3 Speicherkarten vollgeknipst, war mit 

2 Koffern unterwegs und hat dabei

1 großes Abenteuer erlebt.

Zu Beginn ihrer Reise war sie in Afrikain zwei verschiedenen Betrieben tätig, 15.000 bzw. 12.500 Hektar groß. Bei einem Landwirt deutscher Herkunft in Namibia lernte sie eine alte afrikanische Rinderrasse, die buntgescheckten Gnunis, kennen. Jagdausflüge gehörten zum Alltag, denn dort darf jeder, der eine Waffe besitzt, auch jagen. Im zweiten Betrieb, einem Selbstversorgerbetrieb, wurden Milchkühe, Schafe und Strauße gehalten. Sie lernte, Käse und Joghurt selbst herzustellen. Der Gemüsegarten musste mit großen Netzen als Schutz vor Tieren abgedeckt werden. Das Heu wurde bereits getrocknet geschnitten und gleich zu Ballen gepresst, ganz anders als beim nächsten Reiseziel, 

Holland. Hier gab es große Regenmengen, die Probleme bei der Heuernte bereiteten. Die Kühe dort bekamen viel frisches Gras zu fressen, auch im Laufstall. In eindrucksvollen Bildern berichtete Frau Rehders, wie sie bei der Besamung der Rinder, bei den Kälbergeburten, bei der Aufzucht und sogar bei Operationen an Kühen, z.B. bei Problemen mit dem Labmagen, geholfen hat. Insgesamt hat sie festgestellt, dass die Landwirtschaft in Holland technologisch viel weiter entwickelt ist als bei vergleichbaren Betrieben hier in Deutschland. 

Weiter ging die Reise nach Kanada, dem Lieblingsland der Referentin. Auf einer Farm in Alberta im Westen des Landes mussten 120 Milchkühe versorgt werden. Die Tiere standen das ganze Jahr in Offenstallhaltung auf einer dicken Strohunterlage. Viermal im Jahr wurde diese komplett ausgetauscht, täglich wurde frisch eingestreut. Beeindruckend waren die riesigen Arbeitsmaschinen, die dort zum Einsatz kamen und hier in Deutschland auf keine Straße gepasst hätten. 

In Südamerika, in Ecuador, besuchte Frau Rehders zunächst eine Sprachenschule in Quito, der Hauptstadt des Landes, um Spanisch sprechen zu lernen. Der Bauernhof in den Bergen war ein Nebenerwerbsbetrieb für Bauernhofpädagogik mit einem Hotel und mit Restaurant, wo sie sich ganz nach Bedarf mit gegrillten Hähnchen versorgen konnte. Untergebracht war sie in der „Honeymoon-Suite“, die während ihres Aufenthaltes nicht vermietet war und in der sie recht luxuriös wohnen konnte. Zu den besonderen Erlebnissen in Ecuador gehörte ein Ausflug in den Dschungel des Landes sowie der Verzehr von gegrillten Meerschweinchen, die sehr viele kleine Knochen enthielten und ihr nicht besonders gut schmeckten. 

Der nächste Betrieb in Peru gehörte demselben Besitzer wie in Ecuador. Auch hier kamen viele Schulklassen, um sich über die Landwirtschaft zu informieren. 600 Milchkühe standen dort in einem offenen Stall mit Blätterdach, die Kälber sogar in einem Stall ganz ohne Dach, denn es gibt kaum Regen in Peru und bei 23-24 °C ist es ganzjährig angenehm warm. Allerdings gab es auch eine hohe Luftfeuchtigkeit. Räumlichkeiten auf dem Hof konnten für Kindergeburtstage und andere Feste angemietet werden; oftmals wurden Animateure dazu gebucht, um die Kinder zu bespaßen. Auch ist es dort üblich, bei derartigen Anlässen Meerschweinchen-Bingo zu spielen. Hierfür werden kleine Boxen in einem Kreis aufgestellt, das Meerschweinchen wird mehrmals um sich gedreht und dann in die Kreismitte gesetzt. Gewonnen haben schließlich diejenigen, die auf die Box gesetzt haben, in der das Tier als erstes hineinläuft. Das gern getrunkene Nationalgetränk in Peru ist ein Traubenschnaps mit dem Namen „Pisko“. 

Das letzte Reiseziel von Frau Rehders war Chile, genauer gesagt Patagonien. Auf dem dortigen Betrieb gab es 90 Rinder, 1500 Schafe sowie rund 900 freilaufende Legehennen. Ihre Aufgabe war es, jeden Tag die Eier einzusammeln, den Berg hinunter zu tragen und zu waschen, was ja nicht zu empfehlen ist, da es die Haltbarkeit der Eier reduziert. Dort jedoch war es üblich. Untergebracht war sie in einem kleinen Holzhaus, dem „Hexenhäuschen“. Im Haus war es stets sehr kalt, es wurde äußerst sparsam beheizt und warmes Wasser stand nur begrenzt zu Verfügung. Auf dem zweiten von ihr besuchten Betrieb war sie als Cowgirl für die Überwachung der Rinder verantwortlich. Entweder motorisiert oder auf einem Pferd war sie viel im unwegsamen Gelände unterwegs. Da sie schon als kleines Kind das Reiten gelernt hatte, stellte dies für sie aber kein Problem dar. 

Insgesamt hat Frau Rehders auf ihren Reisen sehr unterschiedliche landwirtschaftliche Betriebe in sehr unterschiedlichen Ländern kennen gelernt. Alle hatten ihre Vorzüge, hatten aber auch mit Problemen zu kämpfen. Besonders gut hat es ihr in Kanada gefallen, wohin sie gern noch einmal wieder reisen würde. 

Bericht : Hilke Metzger

Jahreshauptversammlung am 18.02.2019

44 LandFrauen wählten auf der Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand. Nicole Schlüter und  Dörthe Brandt standen nicht wieder zur Wahl und wurden mit einem großen Dankeschön für ihren ehrenamtlichen Einsatz und mit  einem Frühlingsgruß verabschiedet. Brigitte Claußen wurde in den geschäftsführenden Vorstand gewählt. Ihr bisheriger Posten als Beisitzerin konnte nicht neu besetzt werden.

"Schönes Wochenende " Weissenhäuser Strand vom 08.-10.02.2019

Helferfest am 12.01.2019