Berichte

30.11.2013-01.12.2013 Adventsfahrt ins Weserbergland

Zwei Schlösser im Weserbergland mit ihren Weihnachtsmärkten waren das Ziel der Nordhastedter Landfrauen am ersten Adventswochenende. Zunächst wurde jedoch Norddeutschlands nördlichste Tropfsteinhöhle, die Schillat-Höhle, angesteuert. Im verglasten Aufzug ging es an Jahrmillionen Erdgeschichte vorbei in eine faszinierende Höhlenwelt. Stalaktiten und Kalksteinmakkaroni, Fossilien und Mineralien aus der Region, leuchtende Steine und Reproduktionen früherer Felsmalerei wurden gekrönt von einer 3-D-Dia-Show über die einzigartige Riesenberghöhle. Wieder über der Erde angekommen wurde das der Höhe angegliederte Landfrauen-Café besucht. Der Landfrauen-Kreisverband Hameln-Pyrmont betreibt das Café in eigener Regie. Die Nordhastedterinnen erfuhren von der extra für diesen Besuch angereisten Kollegin aus Hessisch-Oldendorf viel Interessantes und Wissenswertes über die Entstehung und die Führung des Café-Betriebes.

Nur wenige Kilometer entfernt lag das nächste Ziel der Reise. Die Firma Marc-Schuhe betreibt dort einen Fabrikverkauf qualitativ hochwertiger Schuhe. Hier wurde ein Zwischenstopp eingelegt und eifrig gestöbert und anprobiert, bevor es mit dem Bus weiter zur Hämelschenburg ging. Eine Führung durch die historischen Räume des Schlosses mit einer überaus lebendigen, kompetenten Gästeführerin zeigte den Landfrauen anschaulich, wie die Familie von Klencke seit 1588 auf dem ehemaligen Rittergut lebte. Das Schloss wurde nie zerstört, weder im Krieg noch durch Feuersbrunst und gilt als eine der schönsten Renaissanceanlagen Deutschlands.

Nach der Führung war noch Zeit genug, den Weihnachtsmarkt auf dem Schlossgelände zu besuchen. Vor der in der Dunkelheit festlich beleuchteten Schlosskulisse genossen die Landfrauen die besondere Stimmung mit vielen verschiedenen kunsthandwerklichen Verkaufsständen und einem Bläserchor. Durch den weihnachtlich illuminierten Minnegarten führte der Weg zu einer Seifensiederin im Gartenhaus und einer historischen Wassermühle mit einer Holzspielzeugwerkstatt.

Müde von den vielen schönen Eindrücken wurden am Ende des Tages alle Teilnehmerinnen im Hotel in Minden überaus freundlich begrüßt und konnten so dort den erlebnisreichen Tag in guter Stimmung ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen klangen wieder die fröhlichen Stimmen der LandFrauen aus dem Frühstücksraum und die freundlichen Servicekräfte trugen ebenfalls zur guten Laune bei. Alle freuten sich auf die Fahrt zum Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg, der zum 1. Adventswochenende vom Fürstenpaar Schaumburg-Lippe unter dem Motto: Österreichische Weihnacht eröffnet wurde und für ganz Norddeutschland ein Highlight in der Weihnachtszeit darstellt. Da es von Minden aus nur eine kurze Anreise bis Bückeburg war, gehörten die Nordhastedter LandFrauen an diesem Sonntagmorgen bereits um 10:00 Uhr zu den ersten Besuchern des attraktiven Weihnachtsmarktes. Von Sissi und heißen Maroni bis zum Christkindlmarkt, Weihnachtsmann mit seinen Engeln, Bläsercorps und die älteste Spieluhr der Welt, an etwa 180 Ständen wurden viele verschiedene Geschenkideen und weihnachtliche Köstlichkeiten, Mode, Kunsthandwerk und wohnliche Dekorationen angeboten. Dazu passte das fürstliche Ambiente wie z. B. der große Festsaal mit seinen Marmorsäulen und den prunkvollen Deckengemälden. In der Alten Schlossküche von 1895 konnte man in heimeliger Atmosphäre speisen oder sich an den vielen Ständen im Außenbereich des Schlosses stärken. In der einzigen Hofreitschule Deutschlands wurden barocke Reitkunstvorführungen dargeboten, allerdings war der Andrang dort so groß, dass lange Wartezeiten erforderlich waren.

 

Mit vielen kleinen Weihnachtsgeschenken und schönen Erinnerungen an ein zauberhaftes Wochenende im Gepäck machten sich die LandFrauen wieder auf den Heimweg. Die Rückfahrt verkürzte die 1. Vorsitzende Gudrun Günther mit dem Vortragen von kleinen Geschichten und winterlichen Versen.

 

28.07.2013 Das Schönste an Nordhastedt... ist unsere Dorfgemeinschaft

Am Anfang gab es nur die Idee von einem kleinen Flohmarkt für die Nordhastedter LandFrauen. Aber wenn die LandFrauen erst einmal ins Grübeln kommen, entstehen so herrliche Sommerfeste wie dieses.

Einen Tag lang drehte sich bei strahlendem Sonnenschein rund um die Nordhastedter Kirche alles um den Wert einer gut funktionierenden Dorfgemeinschaft und das Zusammenleben von Jung und Alt. In einem fröhlichen Open-Air-Gottesdienst unter den großen Bäumen vor der Katharinen-Kirche in Nordhastedt wurde das Thema von Pastor Worm und einigen Landfrauen aufgegriffen. Am Ende der Andacht wurde ein langes gelbes Band durch die Besucherreihen gereicht . „Wir wollen miteinander verbunden, aber nicht verknotet sein“, so die Aussage von Pastor Worm.

Rund um die Kirche luden anschließend Flohmarktstände zum Stöbern ein. An der festlich geschmückten, längsten Kaffeetafel des Dorfes wurde gemütlich miteinander geplaudert und auch diskutiert, z. B. Wie können wir das wertvolle Gut einer funktionierenden Dorfgemeinschaft auch in Zukunft erhalten und was müssen wir dafür tun.

Für das leibliche Wohl war mit mehr als 50 leckeren Kuchen und Torten, 300 Grillwürstchen und verschiedenen Getränken gesorgt. Hier sind ganz besonders die Männer der Landfrauen hervorzuheben, die bei der Durchführung des Festes so sehr geholfen haben.

Hella Hammerich spielte auf ihrem Akkordeon für die Mukoviszidose Stiftung, die von den Nordhastedter LandFrauen eine Spende aus dem Erlös dieses Tages erhielt. Eine weitere Spende geht an die Kinderkrebshilfe in Hamburg-Eppendorf. Am Nachmittag zog der Nordhastedter Spielmannszug in den Kirchengarten ein und passte mit seinen Klängen wunderbar zu der fröhlichen Stimmung, die auf dem Kirchengelände zu spüren war.

Mit diesem Sommerfest unterstützten die Nordhastedter Landfrauen die diesjährigen Aktionstage des Deutschen Landfrauenverbandes, die unter dem Motto „LandFrauen bitten zu Tisch - Gelbe Dialoge“ stehen. Die Farbe Gelb als Symbol für Sonne und Wärme war in zahlreichen gelben Luftballons, in den Tischdecken und Servietten, in den angebotenen Getränken, im Blumenschmuck und in der Bekleidung der Mitwirkenden wiederzufinden.

Das Angebot wurde nicht nur von den Nordhastedtern sondern auch von vielen weiteren Besuchern freudig angenommen. Den ganzen Tag lang herrschte ein reges Treiben auf dem Platz vor der Kirche. Das Anliegen der Landfrauen, das Miteinander in gemütlicher Runde zu fördern, wurde somit voll erfüllt und 12 neue Vereinsmit-glieder an einem Tag sowie Lob und Anerkennung von allen Seiten waren der Lohn für die getane Arbeit.

Ein großes Dankeschön gilt allen, die dieses schöne Fest durch ihre Mitwirkung ermöglicht haben.

 

Und hier noch ein schöner Bericht auf den Seiten des Kirchenkreises Dithmarschen mit Fotos von Inke Raabe:

http://kirche-dithmarschen.de/wordpress/archives/6162

08.07.2013 Kulturgruppe Gartenbesichtigungen in Husum

Die Wettervorhersage war vielversprechend – und so machten sich Anfang Juli knapp 40 Landfrauen bei idealem Ausflugswetter auf den Weg nach Husum, um sich dort in Begleitung einer Gästeführerin zwei Gärten anzuschauen.

 

Im BUND-Garten am Stadtrand von Husum wurde die Gruppe auf vier ehrenamtliche BUND-Mitarbeiter aufgeteilt und durch den naturbelassenen Garten mit Teichanlage geführt, der einen Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen bietet. In dem rund 2000 qm großen Garten befinden sich ein Gemüse-, ein Obst- und ein Bauerngarten sowie ein Garten für Kinder. Am Heilkräuterbeet erfuhren die Landfrauen allerhand Wissenswertes über die Anwendung und Wirkung der einzelnen Pflanzen. Im Obstgarten werden alte Sorten gepflegt und erhalten. In einem Lehmbackofen hatten die Mitarbeiter Vollkornbrötchen für die Gäste gebacken, die im Gartenblockhaus mit Kräuterbutter und Giersch-Limonade verkostet werden durften. Es schmeckte allen ganz ausgezeichnet und gern wurden die ausgelegten Rezepte mit nach Hause genommen.

 

Zur Besichtigung des zweiten Gartens ging es weiter nach Ahrenviöl. Im Zentrum der gepflegten Gartenanlage mit vielen außergewöhnlichen Pflanzen steht ein Gartenhaus, in dem die Eigentümerin zauberhafte Töpferarbeiten ausstellt und zum Verkauf anbietet. Auf dem Hausdach sind verschiedenartige Sedumpflanzen angesiedelt, die auch im Garten selbst überall zu sehen sind. Ein Teich mit Bachlauf fügt sich harmonisch in einen Steingarten ein. Zahlreiche Gräser und Hosta sowie ein Weidenrundbogen waren zu bestaunen.

 

Nach so vielen schönen Eindrücken hatten alle Kaffeedurst und freuten sich auf die letzte Station der Reise, ein inmitten einer schönen Parkanlage mit Buchshecken gelegenes Café. Hier ließen sich alle ein mächtiges Tortenstück und eine gute Tasse Kaffee schmecken, bevor es mit dem Bus zurück nach Dithmarschen ging.

 

27.05 2013 LandFrauenVersammlung mit dem Thema : Mütter und Töchter - eine schwierige Beziehung

Rund 50 LandFrauen (LF) folgten der Einladung des LF Vereins Nordhastedt ins Restaurant Avanti, um sich mit dieser Fragestellung auseinander zu setzen.

 

Frau Elisabeth Ostrowski, Referentin für Frauenarbeit im Frauenwerk des Kirchenkreises in Dithmarschen hielt einen Vortrag zu dieser spannenden Fragestellung zu der auch einige LandFrauen ihre Mütter bzw. ihre Töchter mitgebracht hatten. Der Vortrag wurde zwischendurch unterbrochen, in der kleine Gruppen ihre eigenen Erfahrungen austauschen konnten, es durfte „gemummelt“ werden.

 

In einem anschaulichen Beispiel anhand des Märchens von Frau Holle gelang es Frau Ostrowski, die Besucher in die Gefühlswelten der Mutter und der beiden Töchter zu versetzen.

 

Wie geht es Töchtern, die sich beim Heranwachsen selbstbestimmt erfahren können und auch durch Fehler (verlorene Spuhle) lernen? Sie werden glücklich und kommen trotz, oder gerade wegen der Distanz zum Elternhaus auch gern immer wieder dorthin zurück. Die Mutter im Märchen kann ihre jetzt erwachsene und veränderte Tochter bei der Rückkehr kaum erkennen, so "goldig" strahlt sie eine eigene Persönlichkeit aus.

 

Die Tochter, die die Wünsche und Vorstellungen ihrer Mutter erfüllen soll, (Pechmarie) bewältigt die Aufgaben, die das Leben an sie stellt, nur mit Widerwillen oder gar nicht. Sie ist unzufrieden und kann aus diesem vorbestimmten Leben keinen Nutzen für ihre eigene Entwicklung ziehen. Als sie den Dienst bei Frau Holle beendet, wird sie mit Pech überschüttet und scheint somit auch in den Augen ihrer Mutter als Versagerin.

 

Aus dieser Gleichung sowie aus Beispielen aus der Bibel und ihrem eigenen Elternhaus verdeutlicht Frau Ostrowski, dass für Töchter die Abgrenzung zur eigenen Mutter wichtig ist. "So wie meine Mutter will ich nicht werden" ist ein Ausspruch, den jedes Mädchen spätestens in der Pupertät als Wunsch äußert.

 

Dass die Verbindung Mutter/Tochter nicht einfach ist, liegt auch daran, dass die Mutter etwas auf die Tochter spiegeln möchte, dass in der Erfahrungswelt der Tochter gar nicht vorhanden ist, da diese sich in einer anderen gesellschaftlichen Situation befindet, als die Mutter. Das Verhältnis zwischen Mütter und Söhnen dagegen ist etwas einfacher. Dies liegt u.a. auch daran, dass es mehr männliche Vorbilder gibt, an denen sich die Jungs orientieren können.

 

Mütter und Töchter haben viele gleiche Erinnerungen, aber ganz verschiedene Erfahrungen. Die Töchter werfen der Mutter Dinge vor, wo die Mutter sich fragt, ob sie bei dieser Situation überhaupt dabei war.

 

Einen weiteren Ausblick macht Frau Ostrowski in die Vergangenheit. Frauen waren in der Vergangenheit durch das vorherrschende Frauenbild in ihrer Entfaltung gehemmt und konnten ihre Wünsche nicht entwickeln und ausleben. Auch in der heutigen Zeit sieht sie bei der Gleichbe-rechtigung noch deutlichen Aufholbedarf.

 

Seine eigenen Interessen zu vertreten und ein selbstbestimmtes Leben zu führen ist für eine modere LandFrau heute jedoch eine Selbstver-ständlichkeit.

 

In den Schlußworten der LF machte die 3. Vorsitzende Dörthe Brandt deutlich, wie ihrer Meinung nach eine gute Beziehung zwischen Müttern und Töchtern möglich ist und zitiert aus einem Bericht dazu: "In der Tochter erlebt die Mutter viele Situationen und Hoffnungen ihres Lebens ein zweites Mal. Das erschwert die Distanz, die für eine gute Beziehung nötig ist. Töchter wollen ihr Leben leben und eigene Fehler machen. Für Mütter ist es generell schwierig, das zuzulassen."

Ihr Fazit dazu: Jede Mutter macht es so gut, wie sie es kann. Es ist wichtig, sich ein offenes Ohr, eine offene Tür und ein offenes Herz zu bewahren und seiner Tochter und Mutter mit liebevoller Zuwendung zu begegnen. Aus den Reihen der LandFrauen kam der Schlußsatz „Jeder Mutter stehen täglich 10 Fehler zu!“

 

Dörthe Brandt u. Sonja Karsten 28.05.2013

 

22. 05 2013 Kulturgruppe Besichtigung der AWO / Heider Tafel / Kindertafel in Heide

Anfang des Jahres hatten die Landfrauen auf einer ihrer Versammlungen für die Heider Kindertafel Geld gesammelt und an den Vorsitzenden der AWO Heide, Karsten Wessels, übergeben. Daraufhin lud dieser die Landfrauen nach Heide ein, um ihnen die AWO-Einrichtung an der Neuen Anlage zu zeigen. Am 22. Mai war es soweit – nach einer kurzen Begrüßung gab es zunächst Kaffee und Kuchen, danach stellte Karsten Wessels in einem kleinen Vortrag die AWO Heide vor.

 

Mit Spenden aus der Glücksspirale wurde das Gebäude an der Neuen Anlage 1990 von der Arbeiterwohlfahrt erworben, renoviert und umgebaut. Menschen in Not erhalten seitdem dort bei Bedarf eine warme Mahlzeit, eine Unterkunft, eine Postadresse und können in der Kleiderkammer oder bei der Tafel kostengünstig einkaufen. Das Mittagessen wird von der Kantine der Raffinerie Heide gespendet, die Lebensmittel für die Tafel kommen von verschiedenen Supermärkten.

Die Kindertafel wurde 2009 ins Leben gerufen. An den Schultagen erhalten hier täglich 15-20 Kinder ein ordentliches Mittagessen, das von einer Großküche bezogen wird. 2-3 Frauen regeln die Essensausgabe und beaufsichtigen die Kinder.

Die Heider AWO wird ehrenamtlich geleitet und wie ein Handwerksbetrieb gesteuert und verwaltet. 30 Angestellte mit Arbeitsvertrag (Festverträge und 1-Euro-Jobs) sowie zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter sorgen dafür, dass rund 1000 bedürftige Menschen versorgt werden können.

 

Bei einem abschließenden Rundgang über das Gelände konnten die Landfrauen die Küche, die Wärmestube, die Schlafzimmer und Aufenthaltsräume sowie die Kleiderkammer und Ausgabestelle der Tafel in Augenschein nehmen. Es fiel allen auf, wie sauber und gepflegt alles aussah. „Darauf legen wir großen Wert“, so Karsten Wessels.

 

Die Landfrauen hatten einige Lebensmittel als Spende mitgebracht, die in Körben gesammelt und zum Abschluss an Karsten Wessels übergeben wurden.

 

07.05.2013 Kulturgruppe: Wanderung zum Riesewohld mit Gerhard Staack

Frühlingshaftes Wanderwetter hatten sich die Nordhastedter Landfrauen für ihre Wanderung in den Riesewohld gewünscht. Dieser Wunsch wurde ihnen erfüllt und so konnten sich die rund 25 Teilnehmer auf ihrem Rundweg durch das an Nordhastedt angrenzende Waldgebiet an bunten Frühlingsblumen, frischem Buchengrün und blühenden Bäumen erfreuen.

 

Der Nordhastedter Gerhard Staack führte die Gruppe zunächst nach Westerwohld zur alten Wassermühle. Die von der Familie Lindemann im Jahre 1730 übernommene Korn- und Walkmühle wurde 1877 von Otto Lindemann um eine Turbine erweitert. In dem Gebäude waren damals eine Dampfmaschine, eine Meierei und ein Sägewerk untergebracht.

Weiter führte der Weg durch Wald und Wiesen zum Waldfriedhof der Familie Lindemann. Er wurde Anfang der 1930er Jahre in Zusammenarbeit mit dem Künstler Wenzel Hablik angelegt, der dort auch bestattet wurde. Hablik, verheiratet mit Elisabeth Lindemann, wurde 1881 in Böhmen geboren. Im väterlichen Betrieb erlernte er das Tischler-handwerk und studierte im Anschluss daran Kunst. Hablik entwickelte sich zum All-round-Genie – als Maler, Grafiker und Kunsthandwerker entwarf er Stoffe und Wandbehänge, Möbel, Inneneinrichtungen, Tapeten und Gebrauchsgegenstände. Zahlreiche Ausstellungen seiner Arbeiten gab es bereits im Schloss Gottorf zu sehen. Sein Nachlass befindet sich heute im Wenzel-Hablik-Museum in Itzehoe.

 

Auf sonnenbeschienenen Waldwegen wurden die Landfrauen weiter-geführt zum nächsten Höhepunkt der Wanderung, der Fünffingerlinde. Hier erzählte Gerhard Staack die Sage, wonach vor vielen Jahren ein junger Student zu Unrecht des Mordes beschuldigt und aufgehängt wurde. An der Stelle, an der angesichts des Todes mit der zum Schwur erhobenen Hand seine Unschuld beteuerte, wuchs ein paar Jahre später die fünfstämmige Linde aus dem Waldboden.

 

In der Nähe der Fünffingerlinde liegt die Info-Hütte der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. In der umgebauten alten Waldhütte befindet sich eine umfangreiche Ausstellung mit zahlreichen Informationen über den Riesewohld. Eberhard Matzat, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Stiftung, hatte die Hütte extra für die Landfrauen geöffnet, so dass sich hier die Möglichkeit zum Rasten und Kaffeetrinken anbot.

Der Rückweg führte die Wanderer über den Nordhastedter Ortsteil Osterwohld an einem weiteren Waldfriedhof vorbei zurück zum Ausgangspunkt des Ausfluges. Gudrun Günther, erste Vorsitzende des Nordhastedter Landfrauenvereines, bedankte sich mit einem kleinen Präsent bei Gerhard Staack für die Ausarbeitung der Wanderroute und für die kompetente Begleitung während der Wanderung. Kaum daheim eingetroffen, begann es zu regnen, was nach der tagelangen Trockenheit durchaus begrüßt wurde und der Wanderung zu diesem Zeitpunkt keinen Abbruch mehr tat!

 

23.03.2013 Osterfrühstück und Wildbienen

Gegen den Trend !   Frühstück, Bienen, LandFrauen – eine Symbiose, die nicht viel Neues verspricht?

 

So war es nicht auf der Märzversammlung 2013 der Nordhastedter LandFrauen. 71 Mitglieder und auch Gäste hatten sich zum Osterfrühstück angemeldet, um den weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus bekannten Referenten und Bienenkundler Dr. Erich Lüthje aus Kiel zu erleben. Herr Lüthje referierte in seiner humorvollen und spannenden Art und Weise zum Thema Wildbienen- Biene Majas Schwestern – Beobachtungen in Haus und Garten.

Nach dem hervorragenden Frühstücksbuffet im Gasthof zum Alten Bahnhof in Nordhastedt entführte ein äußerst gut aufgelegter Referent die LandFrauen in die Welt der Bienen und verstand das Thema mit viel Humor aufzulockern. Seit vielen Jahren beobachtet der ehemalige Biologielehrer und Fachleiter am Studienseminar die Wildbienen am Haus und im Garten und hat seine Beobachtungen in beeindruckenden Makrofotos festgehalten.

Es handelt sich hier um einjährige völlig friedfertige Solitärbienen, von denen viele in einem alarmierenden Rückgang begriffen sind und schon in den „Roten Listen“ stehen. Es ist höchste Zeit, etwas für diese kleinen Summer zu tun. Jeder kann dazu beitragen, die Lebensbedingungen dieser für den Naturhaushalt so wichtigen kleinen Helfer zu verbessern. Ohne Nistmöglichkeiten können diese Insekten nicht für Nachwuchs sorgen. Jeder kann mit einfachen Nisthilfen vielen bedrohten Wildbienen und Einsiedlerwespen sehr wirkungsvoll helfen. In einem solchen Bienenhotel entsteht in Bambusstängeln, Lehmfächern und Holzklötzen eine komplexe Lebensgemeinschaft.

Nach diesem beeindruckenden Diavortrag waren sich alle LandFrauen einig, Herr Lüthje muss im nächsten Jahr zu einem weiteren Thema aus dem Bereich Natur unbedingt wieder kommen.

21.01.2013 Jahreshauptversammlung

Acht Jahre FrontFrau der Nordhastedter LandFrauen sind genug

 

„So eine stimmungsvolle und tolle Verabschiedung hat es noch nie gegeben! Wir waren zu Tränen gerührt...."

 

95 LandFrauen kamen zur JHV in die Gaststätte „Zum Alten Bahnhof“ in Nordhastedt, um die bisherige 1. Vorsitzende Monika Wülbern mit stehenden Ovationen zu verabschieden und eine neue 1. Vorsitzende zu wählen. Eine Wiederwahl kam für Monika Wülbern nicht in Frage: „Nach 8 Jahren braucht der Verein frischen Wind!“ war eine ihrer Aussagen in ihrer Abschiedsrede. Die stellvertretende 2. Vorsitzende der KreislandFrauen, Birgit Franßen, verlieh Monika W. die „Dithmarscher Nadel“ als Anerkennung und Dank für ihre Tätigkeit als langjährige 1. Vorsitzende. Diese Nadel In Silber wurde ausschließlich für diesen Zweck in der Domgoldschmiede Meldorf entworfen und gearbeitet und wird nur von den damit ausgezeichneten Mitgliedern getragen. Das Motiv - die Sonne - ist als häufiges Symbol in Dithmarschen anzutreffen. Sie gilt als Licht u. Kraftspender.

 

Bei den anschließenden problemlosen Wahlen wurden die bisherige 3. Vorsitzende Gudrun Günther zur 1. Vorsitzenden, Dörthe Brandt zur neuen 3. Vorsitzenden und Rita Schellhammer (Wiederwahl) zur 2. Kassenführerin einstimmig gewählt.

 

Anschließend ließ Schriftführerin Dagmar Mittenzwei in einer eindrucksvollen Präsentation die vielfältigen Ereignisse des LandFrauen-Jahres 2012 Revue passieren. Hilke Metzger und Gudrun Günther stellten das Programm für 2013 vor und machten Lust auf viele neue LandFrauen-Erlebnisse und interessante Vorträge.

 

Heide Karstens trug zusammen mit einigen anderen LandFrauen humorvolle Gedichte vor und bevor die Versammlung endete, verabschiedete sich der Vorstand von M. Wülbern in Versform und überreichte ihr die symbolische Handtasche, die mit vielen Erinnerungsstücken und einem umfangreichen Fotobuch über 8 Jahre Vorstandstätigkeit gefüllt wurde.

 

11.09.2012  Besichtigung der KBA Bargenstedt

 

Die KULTURgruppe machte sich bei herbstlichem Wetter auf den Weg nach Bargenstedt, um die Kompost-Bauschutt-Altstoff-Aufbereitungs- und Verwertungsgesellschaft (KBA) zu besichtigen. Dort werden Abfälle aller Art angenommen und verwertet. Geschäftsführer Stefan Masch und AWD-Mitarbeiterin Uta Kloth nahmen die LandFrauen- und –Männer in Empfang und begleiteten sie zunächst zur Kompostierungsanlage. Auf dem Weg dorthin konnten alle beobachten, wie ein Bagger in mühseliger Arbeit dabei war, Betonstücke zu zertrümmern und die Eisenteile herauszutrennen. Der Beton kann später fein zermahlen wiederverwertet werden.

 

In der Bioabfall-Kompostierungsanlage konnten alle den Weg vom Abfall zum fertigen Kompost verfolgen. Besonderer Arbeitsaufwand entsteht dadurch, dass sich viele Fremdstoffe wie Plastik oder Metall im angelieferten Biomüll befinden, die mühsam wieder heraussortiert werden müssen. Über ein Förderband gelangt der Müll in die große Kompostierungshalle, wird dort wöchentlich durchmischt, belüftet und bewässert und verwandelt sich schließlich in etwa 13 Wochen in feinkörnigen Kompost, der als Humus und Dünger an Landwirte in der Region weitergegeben wird.

 

Schadstoffbelasteter Abfall, wie behandeltes Holz oder Dachpappe wird aufbereitet und anschließend als Brennstoff in Kraftwerken mit Filteranlagen verbrannt. Die erzeugte Menge entspricht einer Heizöleinsparung von ca. 15,8 Mio Liter Heizöl pro Jahr.

 

Weiter ging es zu ALADIN, dem außerschulischen Lernort der AWD. Kindern wird hier auf humorvolle und spielerische Weise Wissen zum Thema Abfall vermittelt. Ein Künstler hat das Innenleben einer Kompostmiete nachgebildet, die die Kinder durchlaufen können. Im angrenzenden Schulgarten der Astrid-Lindgren-Schule wird das Wachsen und Ernten von Obst und Gemüse veranschaulicht und auf dem Müllfriedhof können die Besucher Gegenstände ausgraben und schätzen, wie lange sie bis zur Verrottung benötigen. Weiterhin gibt es einen Barfußpfad über unterschiedliche Recyclingmaterialien und Tastkästen zum Ertasten und Erraten verschiedener Gegenstände sowie eine Streuobstwiese. Viele Schulklassen haben diese Einrichtung bereits besucht.

 

Nach so vielen interessanten Informationen hatten sich alle die Tasse Kaffee, zu der die KBA eingeladen hatte, redlich verdient. Einige Landfrauen hatten Kuchen mitgebracht und in gemütlicher Runde ließen es sich alle gut schmecken.

22.08.2012 Halbtagesausflug nach Rendsburg - Besuch des Marienhofes (Diakonie) und der Moschee in Büdelsdorf 

 

Unsere Halbtagestour führte uns in diesem Jahr im vollbesetzten Bus nach Rendsburg. Erstes Ziel war der Marienhof im Kronwieker Moor, eine Einrichtung der Diakonie Schleswig-Holstein. 150 behinderte Menschen haben hier einen Arbeitsplatz gefunden, einige wohnen sogar dort. Produktionsleiter Hans-Hermann Bunte begrüßte uns und berichtete, dass der Marienhof 1984 zunächst als Schafbetrieb mit zwei hauptamtlichen Schäfern geführt wurde. Nachdem die Förderung für die Moorrenaturierung eingestellt wurde, wurde auf Pensionspferdehaltung umgestellt. Nach einem Rundgang durch den Pferdestall und die Reitanlagen ging es weiter in den Garten- und Baumschulbereich des Marienhofes. Unzählige kleine Pflänzchen werden hier von den behinderten Mitarbeitern liebevoll gepflegt und groß gezogen. Unser Rundgang führte uns an einer idyllischen Teichanlage, an Obst- und Gemüsebeeten sowie spätsommerlichen Blumenstauden vorbei. Herr Bunte erläuterte uns, dass der Betrieb nach den Regeln des Anbauverbandes Bioland bewirtschaftet wird. So wird das Obst aus dem Garten im Hofcafé zu leckeren Torten verarbeitet, die Blumen dienen als Tischdekoration und das Gemüse wird saisonal für das Mittagessen verwendet. Für die Zukunft ist geplant, zusätzlich noch einen Schaugarten und einen Park anzulegen, damit sich die Kunden dort Anregungen und Informationen holen können.

Das Hofcafé war der krönende Abschluss unseres Rundganges. Dort gab es eine große Auswahl an Torten und alle konnten sich nach Herzenslust bedienen. Vom Café aus konnten wir in die Reithalle schauen, wo jedoch leider nur wenig Betrieb herrschte.

Gestärkt fuhren wir weiter. Nach nur wenigen Minuten Busfahrt erreichten wir unser nächstes Ziel, die Rendsburger Moschee in Büdelsdorf. Dort warteten bereits drei türkische Frauen auf uns, die uns nach einer freundlichen Begrüßung in die Moschee führten. Nachdem wir unsere Schuhe ausgezogen hatten, durften wir den mit Teppich ausgelegten Gebetsraum betreten und auf dem Fußboden Platz nehmen. Eine der türkischen Frauen – sie sprach ganz ausgezeichnet Deutsch – erklärte uns alle Gegenstände im Raum und die Abläufe während der Gebetsvorgänge. Wir hatten viele Fragen, auf die die Türkinnen in sehr offener und freundschaftlicher Art eingingen. Da es inzwischen Zeit für das Abendgebet geworden war, wurden wir in den oberen Bereich des Gebetsraumes, der den Frauen vorbehalten ist, geführt und konnten von dort aus hören und beobachten, wie der Muezzin zum Gebet rief und einige Männer diesem Ruf folgten.

Es war Zeit für die Heimfahrt geworden, wir verabschiedeten uns deshalb mit einem Dankeschön von unseren Gastgeberinnen. Sie hatten es verstanden, uns ihre Religion, ihre Sitten und Gebräuche sehr anschaulich zu erklären. Sie erleichtern es uns dadurch, diese uns so fremde Welt besser zu verstehen und haben ganz sicher zu einem freundschaftlichen Miteinander beigetragen.

Mehrtagesfahrt nach Berlin vom 10. 08. - 12.08.2012 

…..erst zu Udo Walz und denn Leute kieken…

Die Nordhastedter LandFrauen hatten für ihre diesjährige Mehrtagesfahrt nach Berlin ein anspruchvolles Programm ausgewählt. Um 06:00 morgens holte Möllers Reisedienst sie von Nordhastedt ab. Zur Frühstückspause gab es belegte Brötchen, herzhafte Muffins und selbstgebackene Apfelstuten. Gutgelaunt in Berlin angekommen, wurden die LandFrauen mit dem schnellsten Aufzug Europas in nur 20 Sekunden in 100 Meter Höhe befördert- auf den neuen Panoramapunkt des Kollhoff-Towers am Potsdamer Platz. Hier begann das Erlebnis Berlin mit einem Sektempfang und atemberaubenden Ausblicken über die Dächer der Stadt. Brandenburger Tor, Siegessäule und das Schloss Bellevue erschienen zum Greifen nah. Die multimediale Freiluftausstellung „Berliner Blicke“ ermöglichte eine Zeitreise in die bewegte Vergangenheit des Potsdamer Platzes, eines der bedeutsamsten und populärsten Plätze der Welt. Anschließend wurden die Zimmer im 4* Hotel Ellington bezogen. In dem denkmalgeschützten Gebäude aus den Goldenen Zwanzigern, zentral zwischen Kudamm und KDW gelegen, verbirgt sich ein modernes Design-Hotel. Der Tag klang aus mit Shoppen, Leute kieken und Berliner Weiße probieren, ob im vornehmen Hotel oder im IrishPub im EuropaCenter.

Am nächsten Tag ging es nach einem üppigen Frühstück bei strahlendem Sonnenschein auf eine außergewöhnliche Stadtrundfahrt. Unter dem Motto „Berlin – Metropole der Superlative“ präsentierte Touristenführerin Ines die „dollsten Dinger“ der Hauptstadt. Berlins kleinstes Opernhaus, Berlins schmalstes Geschäftshaus, das größte Revuetheater der Welt, der artenreichste Zoo weltweit, Deutschlands größtes Stadion, die größte Kirche Berlins, Europas größtes Kaufhaus, Europas größter Wohnkomplex, das größte Schokoladenhaus der Welt, der größte Plenarsaal Europas. Der erste Stopp hinter dem Olympia-Stadion gab den LandFrauen die Möglichkeit, den Aussichtsturm am historischen Maifeld zu besteigen. Von dort oben hatten alle einen herrlichen Blick über die grüne Stadt Berlin und auf das Polo-Spielfeld, auf dem am gleichen Tag die Finalspiele der Deutschen Polomeisterschaft stattfanden. Danach ging es weiter an den vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei bis nach Kreuzberg. Hier hielt der Bus an dem 1300 m langen Mauerstück, der East Side Galerie, an deren Ostseite sich viele Künstler mit besonderen Malereien verewigt haben. Der letzte Stopp vor Abschluss dieser besonderen Stadtrundfahrt galt dem leiblichen Wohl, nämlich eine Currywurst im bekannten Imbiss 36 in Kreuzberg zu verspeisen.

Bis auf ein paar Shopping-süchtige nutzten die meisten LandFrauen die Gelegenheit, die Sonderausstellung „Panorama der antiken Metropole“ im Pergamon-Museum zu besuchen. Die antike Mittelmeer-Metropole Pergamon war die Hauptstadt des Pergamenischen Reiches und ist bis heute Faszination und Mythos zugleich. Das Berliner Pergamon-Museum präsentierte die erste umfassende Ausstellung über die Geschichte, Kunst und Kultur Pergamons. Die Kunsthistorikerin Frau Dr. Sonnabend vermittelte ein anschauliches Bild dieser antiken Stadt. Höhepunkt war das monumentale 360° Rundbild-Panorama des antiken Stadtbildes im Maßstab 1:1. Durch die besonderen Licht- und Klangeffekte waren alle dem Geschehen sehr nah und begaben sich auf eine spannende Zeitreise in das Jahr 129 n. Chr.

Am Abend trafen sich alle Reisenden wieder, um gemeinsam in einem Restaurant zu essen. Danach entspannten die meisten LandFrauen in der Komödie am Kurfürstendamm, um die Aufführung „Das 2. Kapitel“ (Vorpremiere) mit Nora von Collande und Herbert Herrmann zu erleben, für andere war das Musical Hinterm Horizont von Udo Lindenberg das I-Tüpfelchen dieser Berlin-Reise.

Am letzten Tag genossen alle noch einmal das besondere Frühstück im Hotel Ellington und konnten anschließend nach dem Kofferverladen die Sehenswürdigkeiten Berlins vom Sonnendeck eines Spreeschiffes aus genießen. Bevor es dann um 13:00 Uhr auf die Heimreise ging, wurden in den Hackeschen Höfen noch ein paar individuelle Mitbringsel eingekauft. Die Sonne gab noch einmal alles, um den LandFrauen den Abschied von dieser schönen Stadt nicht leicht zu machen. .

Gut zu Hause angekommen, waren sich alle einig: Berlin ist eine Reise wert!

 

i

 

landfrauen nordhastedt
stillgelegte Kneippquelle

07.08.2012  Abendwanderung durch Albersdorf

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereits zum 5. Mal seit Bestehen fuhr die KULTURgruppe nach Albersdorf. Dieses Mal hatten es sich die Teilnehmer zum Ziel gesetzt, den Ort bei einem Abendspaziergang zu erkunden. Obwohl der Termin ungünstig lag – am gleichen Tag fand der Seniorenausflug der Gemeinde Nordhastedt statt –, fand sich doch pünktlich um 18.30 Uhr am vereinbarten Treffpunkt eine kleine, nette Gruppe von LandFrauen- und –Männern ein.

Nach der Begrüßung durch Gerhard Becker, den Vorsitzenden des Fördervereines Bürgerhaus Albersdorf, führte der Weg zunächst auf den Friedhof der St. Remigius-Kirche und dort zu den Russengräbern. Sowohl Soldaten aus dem Ersten als auch aus dem Zweiten Weltkrieg sind hier bestattet worden. Weiter ging es an der Feldsteinkirche mit ihrem hölzernen Glockenturm vorbei in Richtung Bahnhofstraße zum Hotel „Bess“. Aus der über hundert Jahre alten „Villa Voß“ hat die Besitzerin Tina Laue hier ein wahres Schmuckstück geschaffen, umgeben von einem Park mit altem Baumbestand. In der Jugendherberge auf der gegenüberliegenden Straßenseite übernachten heute viele Schulkinder, um das Albersdorfer Steinzeitdorf zu besuchen. Früher war dort eine Haushaltungsschule mit dem Namen „Prinzess-Irene-Heim“ eingerichtet. Beim Blick in den ehemaligen Garten konnte man noch eine Streuobstwiese erkennen.

Nächste Station war die Waldbühne im Papenbusch. Über 2000 Personen finden auf den Bänken Platz, Hauptveranstaltung ist das jährliche Albersdorfer Pfingstfest. Durch den Wald ging es weiter zu einer Quelle, aus der ehemals ein Kneippbad gespeist wurde, welches sich heute außerhalb des Ortes befindet. Über einen verwachsenen Waldpfad gelangten die Teilnehmer schließlich zur letzten Station der Wanderung, dem Bürgerhaus. Das reetgedeckte Gebäude wurde 1685 von dem Schuster Claus Eggers gebaut und ist jetzt das älteste Haus in der Gemeinde. Gerhard Becker schloss die Tür auf und alle durften eintreten und das Gebäude von innen besichtigen. Hauptattraktion war das Trauzimmer in der ehemaligen „guten Stube“. Ein großer hübscher Kachelofen und ein Alkoven, in den sich frisch getraute Brautleute gern einmal mit einem Gläschen Sekt hineinsetzen, geben dem Raum eine gemütliche Atmosphäre. Die Wände sind mit einer kunstvoll aufgemalten Tapete, die Fenster mit dunkelroten Samtvorhängen verziert. Auch die weiteren Räume wurden liebevoll mit alten Möbeln und Gegenständen eingerichtet. Vor dem Haus befindet sich eine bunte Blumenrabatte im Stil der alten Zeit und hinter dem Haus in einer Steinmauer der alte Grabstein der letzten Besitzerin des Hauses, Margarete Bartsch, geb. Damman.

 

Nun ging es auf direktem Wege zurück zum Parkplatz am Schwimmbad. Die Straße „Weg zur Badeanstalt“ heißt so, weil sich hier früher das Albersdorfer Kurbad mit einer eisenhaltigen Quelle befand. „Stahlbad Albersdorf“ wurde der Ort damals genannt.

 

In der hübschen italienischen Gaststätte am Schwimmbad schauten sich alle Teilnehmer abschließend die dort ausgestellten Aquarelle des Albersdorfer Malers Martin Vollert an, bevor sie den Abend bei einem kleinen Umtrunk in gemütlicher Runde ausklingen ließen.

landfrauen nordhastedt

23.06.2012 Fahrrad-Tagestour entlang der Schlei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem Fahrrad die Schleiregion erkunden – das hatten sich die Nordhastedter Landfrauen in diesem Jahr vorgenommen. Und so fanden sich 30 Teilnehmer, darunter auch einige Männer, pünktlich um 8 Uhr am Busbahnhof in Nordhastedt ein. Der Bus der Fa. Vagabund mit Anhänger wartete schon, und nachdem die mitgebrachten Fahrräder verladen waren, ging die Fahrt los in Richtung Schleswig. Das Wetter zeigte sich wenig sommerlich. Aber es blieb zunächst trocken, und damit waren alle schon zufrieden.

In Schleswig am Hafen angekommen, wurden die Fahrräder wieder ausgeladen und dann starteten alle gutgelaunt zur Radtour mit dem Ziel Arnis. Abseits vom Verkehr ging es auf schönen Radwegen durch zahlreiche kleinere Ortschaften, vorbei an hübschen Häusern und Gärten im für die Region typischen Baustil. Ab und zu tauchte die Sonne zwischen den Wolken auf und sogleich wurde es allen warm! Kurz bevor Ulsnis erreicht wurde, traf die Gruppe wieder auf den Bus, der für die Mittagspause bereitstand. Ruckzuck hatten die Männer die mitgebrachten Bänke und Tische ausgeladen und aufgestellt und alle hungrigen Radfahrer konnten Platz nehmen und es sich schmecken lassen.

Fröhlich ging die Fahrt weiter. In Ulsnis wurde die älteste Kirche Angelns, die Willhadi-Kirche, besichtigt. Neben der Kirche befand sich der hölzerne Glockenturm und davor eine Sitzbank, von der man einen schönen Blick über die Schleiregion hatte. Nach kurzer Fahrt stoppte der Radführer erneut, um der Gruppe das Café Krog zu zeigen. In der Fernsehserie „Der Landarzt“ steht hier der Gasthof Jantzen. Da es zu regnen begann, nutzten alle die Gelegenheit, sich in der dortigen Kunstscheune umzusehen und so auf angenehme Weise den Regenschauer abzuwarten.

Weiter ging die Fahrt über Lindaunis nach Lindaukamp. Hier befindet sich die Landarztpraxis aus der Fernsehserie. Das Betreten des Geländes war nicht erlaubt, und so begnügten sich die Nordhastedter mit einem Blick auf das hübsche Gebäude. Nach der Aufnahme eines Gruppenfotos vor dem Hoftor fuhren alle weiter in Richtung Arnis. Unterwegs gab es einen heftigen Gewitterschauer. Nur wenige konnten sich unter den Bäumen schützen, die meisten wurden ziemlich nass geregnet. Wie schön war es da, als nach der nächsten Wegbiegung der Bus der Fa. Vagabund auftauchte. Wer wollte, konnte die Kleidung wechseln oder die Fahrt abbrechen – doch dies wollte niemand, alle bestanden darauf, die Fahrt fortzusetzen!

Kurz vor Arnis wurde beschlossen, ca. 5 km weiter bis nach Kappeln zu radeln, da der Bus dort besser halten konnte. Die letzte Wegstrecke war die schönste der Tour – immer am Wasser entlang durch eine malerische Landschaft. Als schließlich das Ziel der Reise, Kappeln, erreicht war, hatten Wind und Sonne die Kleidung längst wieder getrocknet. Die Fahrräder wurden erneut in den Anhänger geladen und dann am Schleiufer die wohlverdiente Kaffeepause eingenommen. Einige Landfrauen hatten dafür Kuchen gebacken und alle ließen es sich schmecken. Zügig ging es dann mit dem Bus zurück nach Nordhastedt.

landfrauen nordhastedt

02.06.2012

Führung durch die Nordhastedter Biogas-Anlage 

 

 

 

 

 

 

Westlich von Nordhastedt in der Straße Lindhorst steht seit Ende des vergangenen Jahres eine neue Biogasanlage, die Firma Biokraft Nordhastedt GmbH & Co. KG. Investoren und Betreiber sind Landwirte aus dem Ort.

Am ersten Juni-Wochenende 2012 machten sich rund 40 Nordhastedter LandFrauen und einige LandMänner auf den Weg, die Anlage zu besichtigen. Nach der Begrüßung wurden drei Gruppen eingeteilt und getrennt durch das Gelände geführt.

Drei große Substratbehälter mit den charakteristischen grünen Hauben aus Kunststofffolie, nämlich Fermenter, Nachgärer und Gärstoffrestlager, dazu eine große Silageplatte, ein Blockheizkraftwerk und ein Transformator sowie ein Technikgebäude bilden das Herz der Anlage. Die Rohstoffe – überwiegend Mais, aber auch andere Produkte, wie Gras, Kohl, Zuckerrüben und Kartoffeln – werden von den beteiligten Landwirten angeliefert, zerkleinert und auf einem Förderband in den Gärbehälter transportiert. Durch Zugabe von Gülle entsteht dort ein Gärprozess und damit Methangase, die wiederum zum Blockheizkraftwerk geleitet werden, wo sie für die Stromproduktion genutzt werden können. 625 KWh leistet die Anlage. Die bei dem Prozess entstehende Wärme wird teilweise für die Anlage verwendet, teilweise aber auch an die benachbarte Gaststätte Avanti und an einige Häuser in der Nähe abgegeben. Auch wird damit eine Holztrocknungsanlage auf dem Gelände der Biogasanlage betrieben. Bei Erweiterung des angrenzenden Gewerbegebietes in Nordhastedt würde dieses ebenfalls mit Wärme versorgt werden können. 

Die LandFrauen und –Männer durften bei ihrem Rundgang in alle Ecken und Winkel der Anlage schauen, dazu gab es fachkundige und kompetente Erläuterungen durch den jeweiligen Begleiter der Gruppen. Besonders interessant war der Aufstieg auf die beiden kleineren Gärbehälter, wo man mittels Leiter in ein kleines Fenster schauen und den Gärprozess beobachten konnte. Auch die Erläuterungen des zuständigen Mitarbeiters zu der Steuerungs- und Regelungselektronik sowie der Rundgang durch das Maschinenhaus – was aufgrund der Lautstärke nur mit Gehörschutz erfolgen konnte – war sehr aufschlussreich. 

Da am Besichtigungstag auch ein „Tag der offenen Tür“ in der Biogasanlage stattfand, wurden alle Teilnehmer nach ihrem Rundgang zu Bratwurst und Kartoffelsalat, Kaffee und Kaltgetränken eingeladen, was dankbar angenommen wurde. In dem extra für diesen Tag aufgestellten Partyzelt ließen es sich alle gut schmecken.

landfrauen nordhastedt
unsere jungen LandFrauen

05.05.2012     

55 Jahre Nordhastedter LandFrauen:    Jubiläumsfahrt mit der Nordstern ab Brunsbüttel

 

 

 

 

 

 

Anlässlich ihres 55-jährigen Vereinsjubiläums hatten die Nordhastedter LandFrauen ihre Mitglieder und Partner zum „Riverboatabend“ auf dem Elbtraumschiff „Nordstern“ eingeladen. Mit drei Bussen, besetzt mit 130 Teilnehmern, ging es in Richtung Brunsbüttel zum Anlegeplatz an der Schleuse. An Bord der „Nordstern“ wurden die Nordhastedter bereits vom freundlichen Team der Firma Thorge Brandt erwartet und konnten sich im Salon an den Tischen mit den großen Panorama-Fenstern niederlassen.

Kaum waren alle an Bord, legte das Schiff ab und fuhr direkt in die Schleuse ein, um von dort aus seine Fahrt auf der Elbe anzutreten. Im Salon begrüßte inzwischen die Vorsitzende Monika Wülbern alle Teilnehmer mit einem Rückblick auf das Gründungsjahr des Vereines. Sechzehn Frauen hatten damals die Initiative ergriffen und den Landfrauenverein Nordhastedt ins Leben gerufen. LandFrau Ellen Karstens bat anschließend den gesamten Vorstand zu sich nach vorne, um allen eine Rose für die geleistete Arbeit zu überreichen.

Nachdem alle Gäste mit Getränken versorgt waren, erschien das Büfett wie von Zauberhand, indem es auf einer Spezialbühne aus dem Keller hochgefahren wurde. Viele hatten bereits großen Hunger mitgebracht und so gab es ein dichtes Gedränge am Büfett, aber schließlich waren alle mit dem leckeren Essen – ein Spanferkelbüfett – versorgt und ließen es sich gut schmecken.

Nachdem der Büfett-Tisch wieder im Fußboden verschwunden war, wurde vom Disc-Jockey Michael Hansen die nun entstandene Tanzfläche freigegeben und sogleich eifrig das Tanzbein geschwungen. Zwischendurch gab es immer wieder große und kleine Schiffe zu bestaunen, die an der „Nordstern“ vorbeifuhren, so unter anderem auch ein Kreuzfahrtschiff. Wer Lust hatte, konnte sich oben an Deck die frische Seeluft um die Nase wehen lassen. Der Wettergott meinte es an diesem Tag gut mit den LandFrauen und hatte ein Bilderbuchwetter mit viel Sonnenschein gezaubert.

Als weiteren Höhepunkt des Abends gab es im Salon Sketch-Aufführungen der Theatergruppe des Vereines. Vier Schauspieler unter Leitung der 2. Vorsitzenden Anja Johannsen, unterhielten die Gäste mit lustigen Begebenheiten, was mit viel Lachen und großem Beifall honoriert wurde.

Viel zu schnell war das Schiff wieder zurück an der Schleuse in Brunsbüttel – die vier Stunden Fahrt waren wie im Fluge vergangen. Nach einem Dank der 3. Vorsitzenden Gudrun Günther an die Teilnehmer und an alle, die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten, insbesondere an das Team der Firma Personenschiffahrt Brunsbüttel und der Schlachterei Krompholz, endete ein schöner Abend. Die Busse der Fa. Schwarz warteten bereits am Kai, um alle Gäste wieder zügig und sicher zurück nach Nordhastedt zu fahren.


landfrauen nordhastedt
Referentin Gisela Malasch Pro life -balance

21.04.2012 Frühlings-Frauenfrühstück und Bewusst glücklich leben

 

 

 

 

 

 

 

 

Glücklich und unbefangen leben. Lebensträume und Ziele verwirklichen. Wer möchte das nicht. Dazu ist nur ein kleiner, aber entscheidender Schritt notwendig. Frau Gisela Malasch, - Inhaberin und Trainerin der Pro life-balance Seminare in Elmshorn, hat uns einen Einblick in ihre Arbeit gegeben und uns ein paar Methoden verraten, wie wir unserm Ziel „Bewusst glücklich leben“ ein wenig näher kommen. Frau Malasch hat Kommunikationswissenschaften studiert und einen Abschluss als Fachfrau Marketing bei der IHKK. Zu Beginn der 1990er Jahre hat sie für den öffentlich-rechtlichen Hörfunk und fürs Fernsehen gearbeitet und ist seit 1992 Chefredakteurin einer Zeitung und Journalistin. 

Die Tische wurden von den Bezirksfrauen um Christa Bies und Christel Jörgens geschmückt.

landfrauen nordhastedt

17.04.2012 Führung durch das Naturschutzgebiet Fieler Moor  mit dem ehrenamtlichen BUND-Mitarbeiter Dirk König

 

 

 

 

 

An einem sonnigen Frühlingstag im April traf sich die KULTURgruppe mit dem BUND-Mitarbeiter Dirk König an der Aussichtsplattform im Fieler Moor zu einem Rundgang durch das 255 Hektar große Schutzgebiet am Ortsrand von Nordhastedt.

 

Nach einer kurzen Begrüßung und einigen Informationen zur Entstehungsgeschichte des Naturschutzgebietes konnten die LandFrauen und einige Landmänner einen ersten Blick durch den Holzzaun der Plattform auf die Vögel im großen Baggersee werfen. Die beiden Seen – 12 und 17 ha groß – entstanden beim Bau der Autobahn A23. Heute rasten dort Zugvögel und einheimische Vogelarten wie z.B. Stock-, Löffel und Reiherenten sowie Haubentaucher nutzen das geschützte Gebiet zur Brut.

 

Nach einem kurzen Abstecher zum See hinunter begann die Wanderung durch das Fieler Moor. Zahlreiche Informationstafeln am Wege vermittelten Wissenswertes zu Tier- und Pflanzenarten. Die Besucher erfuhren von Dirk König, dass dort viele Kröten- und Froscharten leben sowie auch Kreuzotter und Ringelnatter vorkommen. Die Moorseen bieten mit ihren Röhricht-Bereichen und den Wasserpflanzen vielen Tieren einen idealen Lebensraum. Obwohl alle Teilnehmer aufmerksam ausschauten, konnte niemand den Moorfrosch entdecken, der sich zur Paarungszeit leuchtend blau verfärbt. Dirk König zog jedoch Laichschnüre aus dem Wasser – eine Beweis für die Existenz dieses Frosches.

 

Der Fischotter hat das Gebiet noch nicht erobert, obwohl er hier ideale Lebensbedingungen hätte. Dafür haben Fledermäuse die in den Bäumen aufgehängten Schlafkästen angenommen und seltene Libellenarten, wie die Grüne Mosaikjungfer, und Wasserpflanzen wie die auf der Roten Liste stehende Krebsschere sind hier zu finden. Am Ende des Wanderweges konnten die Teilnehmer sogar noch einen Blick auf die robusten Highland-Rinder werfen, die im Landschaftsschutzgebiet weideten.

 

Nach fast 2 ½ Stunden Fußmarsch verabschiedeten sich die Landfrauen und –männer mit einem Dank und einer kleinen Spende für den BUND von Dirk König und machten sich gut versorgt mit zahlreichen Info-Prospekten wieder auf den Heimweg.

19.03.2012

LandFrauenversammlung

mit dem Vortrag

"Frauenherzen schlagen anders"

und  Informationen

zur Deutschen Herzstiftung

 

 

 

 

 

 

75 LandFrauen ließen es sich am 19.03.2012 nicht nehmen, in der Gaststätte "Zum alten Bahnhof" in Nordhastedt dem Vortrag von Herrn Prof. Dr. Dipl. Psych. Fritz Sixtus Keck, Chefarzt im Westküstenklinikum, zu folgen. Er referierte in seiner lockeren und charmanten Art zu dem Gesundheitsthema: "Frauenherzen schlagen anders, und das auch aus medizinischer Sicht". Mit diesem Slogan ist auch in der Öffentlichkeit bekanntgeworden, dass Frauen anders krank sind als Männer. Was ist, wenn Frauenherzen versagen? Sind die Anzeichen eines Herzinfarkts anders als die von Männern? Viele Herzinfarkte bleiben bei Frauen unbemerkt - mit fatalen Folgen für die Betroffenen. Ernährungsfehler, Rauchen, Bewegungsmangel, Diabetes mellitus und unbehandelter Bluthochdruck sind für die Frauen besonders nach den Wechseljahren hohe Risikofaktoren. 

Frau Maeckel ergänzte das Gesundheitsthema mit einem Stand der Deutschen Herzstiftung. Zu den Hauptaufgaben der DHS gehört es, Patienten und die Bevölkerung allgemein über Herzkrankheiten aufzuklären: Welche Therapien sind sinnvoll und welche Behandlungsmethoden können heute nicht mehr empfohlen werden, wie kann ich Herzerkrankungen vorbeugen.

Wissenschaftliche Studien haben belegt, dass die Menschen im Mittelmeerraum aufgrund der gesunden Mittelmeerküche wirksamer gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall und chronische Erkrankungen wie Diabetes geschützt sind.Das aktuelle Kochbuch der Deutschen Herzstiftung bietet mit den vielen Rezepten zur mediterranen Küche gute Anregungen, sich gesund zu ernähren ohne auf Genuss und Freude beim Essen zu verzichten. 

Passend zum Thema wurde zum Abendessen ein gesunder Gemüseeintopf serviert.

 

landfrauen nordhastedt

07.03.2012    "Ab ins Körbchen" Info-Abend bei der Firma Meislahn in Kiel

 

 

 

 

 

Die Fa. Ferdinand Meislahn, ein alteingesessenes Mode- und Wäschegeschäft, ist in Kiel in der Holstenstraße ansässig. Ca.40 LandFrauen machten sich auf nach Kiel und bekamen dort nach Geschäftsschluss eine Präsentation in der Da.-Wäsche-Abteilung an einem Model: Wie sitzt der BH richtig, wie trägt man ihn, wie wirkt er, persönliche Silhouette, was soll kaschiert werden etc.

Nach der Präsentation hatten wir die Möglichkeit zu einer persönlichen BH-Beratung durch eine Stylistin, außerdem konnten wir uns bei einem Gläschen Prosecco und leckeren Fingerfood im ganzen Haus umschauen und auch einkaufen.Mit vollen Taschen und fröhlichen Gesprächen ging es gegen 21:00 Uhr nach Hause zurück.

landfrauen nordhastedt

 

23.02.2012 LandFrauenversammlung mit der Buchvorstellung "Biografien starker Frauen"

Die Februar-Versammlung der Nordhastedter LandFrauen wurde geprägt von starken Frauen. Knapp 50 LandFrauen trafen sich in der Gaststätte „Alter Bahnhof“ in Nordhastedt, um den interessanten und ausführlichen Schilderungen von Frau Gabriele Scheller und Frau Hedda Jensen von der Buchhandlung Scheller Boyens zu lauschen. Die beiden Frauen hatten den Wunsch des Vereins - Biografien starker Frauen vorgestellt zu bekommen – als kleine Herausforderung angenommen. Es ist ihnen sehr gut gelungen, mit einer Auswahl von ca. 20 Büchern die LandFrauen mit dem Schicksal von verschiedenen Frauen so zu fesseln, dass es mucksmäuschen-still war im Saal. Kurze prägnante Lebensgeschichten, die zum Teil unter die Haut gehen, sachliche oder auch warmherzige Geschichten wurden im Wechsel vorgestellt, von Napoleons Desiree, Alice Schwarzer, Natascha Kampusch, Bertha Krupp, Michelle Obama und Jacqueline Kennedy, von Hannelore Kohl, Ingrid Betancourt, Elizabeth Taylor bis zu starken LandFrauen.

 

Eine Vielfalt von Biographien und Autobiographien, so eindrucksvoll dargestellt und mit Hintergrundinformationen versehen, haben bei den lesehungrigen LandFrauen den Wunsch erweckt, einmal in der Buchhandlung Scheller Boyens eingeschlossen zu werden, um ausgiebig in den Büchern schmökern zu können. Dazu passt das neue Angebot der Buchhandlung: „Einschließen und Genießen, das individuelle Bücher-Abenteuer“, sicher eine gute Idee für die Kulturgruppe der Nordhastedter LandFrauen!

 

Nach der doch z.T. recht nachdenklichen Literatur beendete die dritte Vorsitzende Gudrun Günther die Versammlung mit dem Spruch von Victor Hugo: „Das Lachen ist die Sonne, die aus dem menschlichen Antlitz den Winter vertreibt“ und entließ die LandFrauen auf den Heimweg mit der vergnüglichen Geschichte einer starken Frau.

landfrauen nordhastedt

27./28.11.2011 Zweitagesfahrt nach Bremen und Bremerhaven

Stimmungsvoller Bremer Weihnachtsmarkt und Lesung mit Senta Berger
Eine weihnachtlich geschmückte Innenstadt und ein Weihnachtskonzert mit Senta Berger im Bremer Konzerthaus „Die Glocke“ erlebten die Nordhastedter Landfrauen bei einer Kurzreise am ersten Adventwochenende.
Gleich nach Ankunft in Bremen machten sich die Landfrauen auf,  bei einem geführten Stadtrundgang die Innenstadt zu erkunden. Der Weg führte durch das reizvolle Schnoorviertel in Richtung Böttcherstraße und Marktplatz mit der Roland-Statue, den Bremer Stadtmusikanten und dem imposanten gotischen Rathaus. Nach dem Besuch der Weihnachtsmärkte am St. Petri Dom und am Weserufer konnten die Landfrauen die Innenstadt auf eigene Faust erkunden, bevor sie sich am Abend zu einem weihnachtlichen Konzert mit dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor in der „Glocke“  wiedertrafen. Stargast des Abends war die Schauspielerin Senta Berger, die es gekonnt verstand, die Zuhörer mit von ihr vorgetragenen weihnachtlichen Geschichten zu fesseln.
Am nächsten Morgen fuhren die Landfrauen nach Bremerhaven, um dort im Seefisch-Kochstudio eine unterhaltsame Kochshow mit viel Wissenswertem zum Thema Seefisch zu erleben. Zum Abschluss genossen sie ein leckeres kalt-warmes Fischbüffet. Gut gestärkt wurde anschließend Bremerhaven erkundet. Einige besuchten das Klimahaus und konnten dort die wichtigsten Klimazonen der Erde unmittelbar erleben. Andere entschieden sich für einen Besuch im Deutschen Auswandererhaus oder für einen Bummel durch die Bremerhavener Einkaufswelt.  
Mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen versehen trafen die Landfrauen am  Abend des zweiten Tages mit dem Bus wieder in Nordhastedt ein.

Erntefest am 17.10.2011 im Alten Bahnhof

Erntefest
Erntefest

HANSEN –„ Man trifft sich immer zweimal“
Nordhastedter LandFrauen auf einer literarisch-musikalischen Reise ( vom Dithmarscher Deich bis nach London)

„Vor mehr als 70 Frauen zu lesen und zu musizieren, ohne dass eine widerspricht“ – Diese Chance nutzten der Buchautor Klaus-Peter Nofftze aus Nordhastedt und der Liedermacher Helmut Ehlers aus Heide  und haben mit großem Vergnügen das Erntefest der Nordhastedter Landfrauen bereichert. Der Saal in der Gaststätte zum Alten Bahnhof wurde von den LandFrauen des Bezirks von Hella Wichmann, Anke Wieben und Telse Pulter herbstlich geschmückt, die überdimensionalen Kohlrouladen waren köstlich und die anschließende Lesung von Klaus Nofftze  über die Geschichten des Herrn Hansen  wurde untermalt mit plattdeutschen Liedern unserer  Heimat, die von Helmut Ehlers mit seiner Gitarre vorgetragen und zum Teil von ihm selbstgeschrieben wurden.

Die Geschichten von Herrn Nofftze sind in einem interessanten kurzweiligen Stil  geschrieben. Er versteht es, sein Publikum mit kleinen Anekdoten um die Entstehungsgeschichte seiner Bücher und seinem Leben bestens zu unterhalten. Als er begann, die ersten Zeilen aus seinem Buch zu lesen, wurde es mucksmäuschenstill im Saal. Es wurde ein Spannungsbogen aufgebaut ohne viel zu verraten und die Zuhörer möchten gerne wissen, wie die  Geschichte um Herrn Hansen endet. Leider gibt es noch keinen Verlag, der die vier, bereits geschriebenen Bücher, verlegen würde. Bis es soweit ist, müssen sich die Leser mit  Eigendrucken  bzw. Kopien zufrieden geben.

Helmut Ehlers wählte seine Lieder passend zu den Geschichten aus -- von „Achtern Diek“ bis „Streets of London“ unterstrich er die vom Autor ausgewählten Passagen. Zum Schluss  forderte er die LandFrauen zum Mitsingen auf und mit mehreren Zugaben endete ein gelungenes Erntefest.